30.06.2019 - 10:50 Uhr
EtzelwangOberpfalz

Etzelwang will Erneuerung der Gemeindestraßen angehen

Bei tropischen Hitzegraden sind schattige Plätzchen begehrt. Kommunalpolitiker machen da keine Ausnahme.

Die Gemeindeverbindungsstraße von Kirchenreinbach nach Schmidtstadt zeigt deutliche Verschleißspuren. Sie gehört zu den favorisierten Strecken für eine bauliche Auffrischung.
von Leonhard EhrasProfil

Das Gasthaus Felsenkeller erwies sich mit seiner Lage am Waldrand südlich von Etzelwang als der optimale Ort für die Juni-Gemeinderatssitzung. Nicht weil die Beteiligten hitzige Debatten zu führen gedachten, sondern mehr weil sie den hochsommerlichen Temperaturen entgehen wollten.

Als dringende Maßnahme will der Gemeinderat Etzelwang die Erneuerung von Gemeindestraßen angehen. Im Gespräch sind zunächst die Abschnitte von Lehendorf nach Neutras sowie von Kirchenreinbach nach Schmidtstadt. Bürgermeister Roman Berr kündigte an, die Fördermöglichkeiten für diese Straßenbauten zu klären. Anschließend stellte er eine Informationsschrift über Biodiversität und Naturschutz vor. Neben Botanik, Biologie und Zoologie bemüht sich diese Fachrichtung um die Erstellung von Gutachten in der Landschaftspflege. Berr versprach sich davon Anhaltspunkte für die künftige Landschaftsgestaltung.

Der Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Baugebiet Schlossblick passierte den Gemeinderat ohne Gegenstimme. Gleiches galt für den Umbau und die Erweiterung eines bestehenden Gebäudes in Lehenhammer.

Gemeinderat Günther Renner erkundigte sich nach den Auswertungen der Geschwindigkeitsanzeigen an den Ortseingängen von Kirchenreinbach. Er erfuhr, dass die Daten in Kürze ausgelesen werden. Außerdem machte Renner darauf aufmerksam, dass die Sanitäranlagen im Feuerwehrgerätehaus Kirchenreinbach erneuert werden müssen.

Die Beschilderung an der erneuerten Kreisstraße beim Gasthaus Peterhof irritierte Gemeinderat Willfried Schmidt. Dort wurden die Warnschilder "Fahrbahnverengung" sowie "Vorsicht Kinder" mit dem Zusatz Schulbus wegen der nahen Bushaltestelle aufgestellt. Hier sollte für die Verkehrsteilnehmer mehr Klarheit geschaffen werden. Ein Durchfahrtverbot für den Schwerverkehr forderte Gemeinderat Klaus Strobel auf dem Langgraben, um zu verhindern, dass die schmale Asphaltpiste Schaden erleidet.

Bei der Bürgerfragemöglichkeit beklagte Richard Regler, dass über den Gemeinderat keine Informationen bezüglich der Maßnahmen zur Geschwindigkeitsregulierung im Ostbereich von Kirchenreinbach an die Interessengemeinschaft weitergegeben werden. Reglers Kritik am Verhalten des Gemeinderats konterte Bürgermeister Roman Berr mit dem Hinweis, dass die Geschwindigkeitsregulierung beschlossen sei. Berr machte darauf aufmerksam, dass die Versammlungen zur Dorferneuerung Kirchenreinbach der Information dienen. Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung würden aufgenommen, die dann bei der Planung Beachtung fänden. Erwin Übler beklagte Probleme mit der Zufahrt zu seinem Anwesen am Hangweg in Etzelwang. Neben der Sorge um den Winterdienst am neuen Fuß- und Radweg machte Karl Negelein seinem Ärger Luft, dass seine während des Straßenbaus beschädigte Zisterne trotz wiederholter Reparaturen durch die Baufirma noch immer undicht sei.

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