09.06.2021 - 09:17 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Simultankirchenradweg: Route 7 nun beschildert

Auf dem Simultankirchenradweg, Route 7, sind nun die Wegweiser angebracht. Das bedeutet, auch ohne sich digital zu informieren, können Radfahrer nun keine auf diesem Weg liegende Sehenswürdigkeiten mehr verpassen.

Es sind viele Menschen, die bei dem Projekt an einem Strang ziehen müssen. Mit der erfolgten Beschilderung der Route 7 ist ein weiterer Schritt zur Vervollständigung des Simultankirchen-Radweges abgeschlossen. Städte und Landkreise profitieren vom unermüdlichen Antrieb des Fördervereins Simultankirchen in der Oberpfalz. und vor allem von dessem Vorsitzenden Hans-Peter Pauckstadt-Künkler (vordere Reihe, Zweiter von rechts).
von Autor WLRProfil

Der Initiator und Vorsitzende des Fördervereins Simultankirchen in der Oberpfalz, Pfarrer i.R. Hans-Peter Pauckstadt-Künkler, brennt für sein Vorhaben. Jetzt ist er stolz, dass der Radweg sieben mit einer Beschilderung aufwarten kann.

Sein großer Dank galt den Bürgermeistern, die es auf kleinem Dienstweg möglich gemacht hatten, dass die Bauhofmitarbeiter die Beschilderungen aufstellen durften. „Wir fanden bei den Anfragen offene Türen vor, und unser Projekt zeigt, dass Kirche auch anders kann. Durch den Verein wurde Geld ausgegeben und damit auch in die Kommunale Entwicklung gesteckt.“

Beim Treffen im Etzenrichter Rathaus war auch Routenkoordinator Peter Kratzer anwesend, der den Simultankirchenradweg als eines der schönsten Projekte in seiner Tätigkeit als Referent für öffentliche und EU-Fördermittel der Evangelischen-lutherischen Landeskirchenstelle in Ansbach bezeichnete. „Die Menschen haben ein neues Ziel anzufahren und das kommt mit Sicherheit auch den Gemeinden zugute.“

Als Gastgeber freute sich Bürgermeister Martin Schregelmann über das Engagement Pauckstadt-Künklers. Im Namen seiner noch anwesenden Bürgermeisterkollegen, der 37 Kilometer langen Route 7 liegenden Gemeinden, Dritter Bürgermeister Reinhold Wildenauer aus Weiden, Bürgermeister Gerhard List aus Kohlberg, Zweiter Bürgermeister Severin Hirmer aus Weiherhammer und Bürgermeister Sebastian Hartl aus Luhe-Wildenau sprach Schregelmann von der guten Zusammenarbeit der Gemeinden und Kirchen, der schon immer guten ökumenischen Zusammenarbeit und vom Respekt für die Arbeit für den Simultankirchenradweg.

Eine Idee könnte schnell umgesetzt werden

Irchenrieth
Hintergrund:

Route 7 und Allgemeines

  • Die Sehenswürdigkeiten auf Route 7: die alte Dorfkirche St. Bartholomäus in Rothenstadt, dann durch das idyllische Haidenaabtal nach Etzenricht zur auf den Resten einer Burganlage gebauten Nikolauskirche, über Weiherhammer und Röthenbach nach Kohlberg zum Kirchhof von St. Nikolaus und über Weißenbrunn und Oberwildenau zurück zum Ausgangspunkt
  • 400 Kilometer umfasst die Gesamtlänge aller zehn Routen, die mit 160 Pfeil-, 329 Zwischenwegweisern und 463 Routensignets mit Simultankirchenlogo ausgestattet sind oder noch werden
  • Der Förderverein arbeitet dabei mit 40 Kommunen zusammen
  • Zusätzlich zu den Wegweisern gibt es auch eine neue Radkarte. Sie ist im Simultankirchenbüro, den Tourismusbüros in der Region sowie den beteiligten Kirchen- und Pfarrgemeinden kostenlos erhältlich

 

 

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