Der 30-Jährige ist ganz entspannt. Im Finale um die Deutsche Meisterschaft wird er am Wochenende auf 65 Konkurrenten treffen. Sie werden wieder kleine und große Bierfässer stapeln, durch Parcours zirkeln, fluchen und schwitzen. "Es gehört jede Menge Glück dazu", sagt Üblacker, der im Familienbetrieb, ein Metall- und Schrotthandel in Flossenbürg, täglich am Steuer seines Gabelstaplers sitzt. Das sei sein Training, mehr brauche es nicht.
"Dabei sein ist alles", sagt sich der Juniorchef, der es im Juli beim Regionalentscheid in Nürnberg als Zweitplatzierter aufs Siegertreppchen schaffte und sich somit fürs Finale im Müller-StaplerCup qualifizierte. "Es ist ein enges Feld. Da entscheidet jede halbe Sekunde." Und wenn es nicht klappt? "Es ist nichts verloren", sagt Üblacker, der die Wettbewerbe als sein Hobby sieht. Auch die Familie unterstützt ihn. "Schön, dass er wieder dabei ist", sagt sein Vater Max senior. Seine Frau Julia wird in Aschaffenburg die Daumen drücken.
Viel wichtiger sind Max Üblacker junior die Treffen am Rande der Wettbewerbe. "Hier sind bereits viele Freundschaften entstanden." Gespannt ist er auf das diesjährige Rahmenprogramm. Die Veranstalter haben sich zum 15. Jubiläum des StaplerCups einiges einfallen lassen. Zum Galaabend singt unter anderem "Eurovision Song Contest"-Teilnehmer Michael Schulte.

















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