22.02.2021 - 17:03 Uhr

Fragen und Antworten zum Thema Impfen: Befunde können helfen

Alle Erwachsenen sollen in den nächsten Monaten in Deutschland bei der Corona-Impfung an die Reihe kommen. Vom AstraZeneca-Impfstoff sind die ersten Lieferungen eingetroffen.

Eine Corona-Impfung wird verabreicht. Bild: Marijan Murat
Eine Corona-Impfung wird verabreicht.

Wie und von wem werden die Diagnosen, die bei einer Impfanmeldung abgefragt werden, überprüft?

"Die Angaben, die bei der vorherigen Impf-Registrierung gemacht wurden, werden zu Beginn des Impftermins vom Impfzentrum überprüft. Zudem führt der impfende Arzt zunächst ein Impfgespräch", teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit.

Müssen die Diagnosen als Arztbefunde mitgebracht werden?

"Ärztliche Befunde mitzubringen ist hilfreich, aber nicht vorgeschrieben", heißt vom Ministerium.

Gibt es auch für den Astra-Zeneca-Impfstoff eine Prioritätsliste?

Die Corona-Impfverordnung, die auch die Priorisierung regelt, wurde auch auf die Verimpfung des Impfstoffs von AstraZeneca hin angepasst. Da der Impfstoff in Deutschland nur zur Anwendung bei Menschen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen ist, sollen zunächst vor allem Krankenhausmitarbeiter in höchstpriorisierten Gruppen, Pflegekräfte und zum Beispiel Hausärzte, die Infektsprechstunden abhalten oder in Alten-und Pflegeheimen tätig sind, mit dem Impfstoff geimpft werden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministerium mit. "Grundsätzlich bleibt die geltende Priorisierung bestehen."

Bis wann sollen die Über-80-Jährigen geimpft sein?

Um den Wechsel zum zweiten Quartal Ende März herum. Das gilt auch für andere in der Gruppe mit höchster Priorität: Heimbewohner, Pflegekräfte in Heimen, Personal in Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten. (paa/dpa)

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