(rab) Auf Initiative der LAG-Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach werden Plaketten verteilt, auf denen der Hausname und - sowie bekannt - dessen Herkunft zu gelesen sind. Wie viel Interessantes sich hinter den historischen Bezeichnungen der Anwesen verbirgt, verrieten die Teilnehmer an der Übergabe. Sie beziehen sich beispielsweise auf die Vor- oder Familiennamen früherer Besitzer, deren Beruf oder in Einzelfällen auch einen Spitznamen. „Bartelschneider“, „Eber-Schuster“, „Beim Sixn“, „Beim Kramerschousta“, „Beim Gruppertn“, „Mühlner“, „Luberedl“, „Dollerbauern“ und „Hauptengirglhof“ waren zu lesen auf den nun übergebenen Schildern. Den Hausnamen prägte stets die Dorfgemeinschaft, kein Besitzer gab ihn sich selbst.
Die Initiatoren freuen sich, dass mit diesen Tafeln die alten Bezeichnungen nicht verloren gehen. Noch heute werden die meisten der Namen verwendet, womit ein Stück Dorfgeschichte erhalten bleibt. Die Bürger leisten dazu einen kleinen Kostenbeitrag, der Großteil wird mit EU-Fördermitteln sowie aus bayerischen Töpfen gedeckt. Zweiter Bürgermeister Helmut Klier verwies darauf, dass Nachbestellungen möglich sind. Interessierte können sich im Rathaus melden.
Freihung
12.07.2018 - 14:44 Uhr
Erste Hausnamen-Schilder übergeben
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