15.11.2019 - 08:41 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Brau-Beviale: Gold und Bronze für Biere aus Freudenberg und Hirschau

Über Gold für ihr Festbier freuen sich Alwin und Barbara Märkl (Zweiter von links und Vierte von rechts) mit Sohn Max (Zweiter von rechts), Braumeister Michael Pfeiffer (Dritter von links) und Brauerin Maria Aschenbach (Dritte von rechts). Die Präsidenten des Landesverbands, Georg Rittmayer (links), und des Bundesverbands, Detlef Projahn (rechts), beglückwünschen die Freudenberger.
von Kristina Sandig Kontakt Profil

Drei beim European Beer Star, dem renommierten Bierwettbewerb des Verbandes der privaten Brauereien, ausgezeichneten Biere kommen aus dem Landkreis: Eine Goldmedaille bekam die in Freudenberg ansässige Privatbrauerei Alwin Märkl für ihr Freudenberger Festbier, zwei Bronzemedaillen die Hirschauer Schlossbrauerei für das 1812 Original Helles Lager und das Festbier.

Schon sechs oder sieben Mal hat sich die Hirschauer Schlossbrauerei laut ihres Inhabers Franz Dorfner schon an diesem Wettbewerb beteiligt. Sehr erfreut ist er über die beiden Bronzemedaillen, zumal die Hirschauer im vergangenen Jahr mit ihrem Hellen nur sehr knapp das Treppchen verpasst hatten.

Und mit stolz erfüllt ihn, dass zwei der drei als beste Festbiere Deutschlands ausgezeichneten Erzeugnisse aus benachbarten Brauereien kommen - und damit aus dem Landkreis. Die Freudenberger Brauerei Märkl holte Gold in dieser Kategorie, die Hirschauer Schloss-Brauerei errang die Bronzemedaille. "Luftlinie sind wir ja nur rund sechs Kilometer voneinander entfernt", so Franz Dorfner, der am Mittwoch und Donnerstag die BrauBeviale in Nürnberg besuchte.

Sehr gut gefiel dem Hirschauer das abendliche Event, die "Nacht der Sieger", an der er mit seiner Familie und Braumeister Johann Wild teilnahm. Dort präsentierten die Medaillen-Gewinner das, wofür sie ausgezeichnet worden waren: rund 200 Biere waren zur Verkostung im Angebot. "Alle kann man natürlich nicht probieren", wehrt Franz Dorfner lachend ab. Aber rund 15 verschiedene Biere habe er schon verkostet im Laufe des Abends.

"Jede Medaille ist ein Erfolg", sagt der Freudenberger Brauerei-Chef Alwin Märkl. Zumal für diesen Wettbewerb alljährlich viele Einreichungen sind. "Da ist man schon ein Stück weit stolz", so der Gewinner einer Goldmedaille. Es sei aber keinesfalls der Erfolg eines Einzelnen, betont Märkl, "es ist definitiv die Arbeit eines ganzen Teams." Und so nahm er an Preisverleihung und "Nacht der Sieger" mit Ehefrau Barbara, Sohn Max, Braumeister Michael Pfeiffer und Brauerin Maria Aschenbach teil.

Als "sensationell" beurteilte er das Abend-Event und die "exklusivste Theke der Welt", denn probieren können die Gäste jeweils die Gold-, Silber- und Bronze-Biere der 67 Kategorien. Vertreten sei das Who's Who der Brauwirtschaft. "Man redet über Bier, man tauscht sich aus - bei einer wahnsinnig guten Stimmung", so Alwin Märkl.

Info:

Über 2000 Biere

2483 Biere aus 47 Ländern waren in der Wertung des 16. European Beer Star. Nach Angaben des Verbands der privaten Brauereien als Veranstalter des European Beer Star war eine 145-köpfige Jury mit Braumeistern, Biersommeliers und Bierkennern aus 28 Ländern bei einer zweitägigen Blindverkostung Anfang Oktober im Einsatz, um die Gold-, Silber und Bronzemedaillen in 67 Bierkategorien zu ermitteln. Bewertet wurde nach Kriterien wie Optik, Schaum, Geruch, Geschmack und sortentypische Ausprägung.

Die Vertreter der Schlossbrauerei Dorfner in Hirschau freuen sich über zwei Mal Bronze: Franz Dorfner (Zweiter von links), sein Sohn Sebastian (Zweiter von rechts) und Braumeister Johann Wild (Mitte). Es gratulieren Georg Rittmayer, Präsident der privaten Brauereien Bayern und Detlef Projahn (rechts), Präsident der Privaten Brauereien Deutschland.
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