17.11.2020 - 14:20 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Gemeinderat Freudenberg schüttet Füllhorn über Vereine aus

Das ist wie eine vorgezogene Weihnachtsbescherung. Alljährlich vergibt die Gemeinde Freudenberg freiwillige Leistungen an Vereine und Organisationen sowie Investitionszuschüsse für die Kirchen.

Alljährlich vergibt die Gemeinde Freudenberg freiwillige Leistungen an Vereine und Organisationen sowie Investitionszuschüsse für die Kirchen.
von Alfred SchornerProfil

Wie der Freudenberger Gemeinderat in seiner Sitzung beschloss, erhält die Pfarrei Wutschdorf eine finale Zahlung von 3315 Euro für die Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Martin. Jeweils 2000 Euro für die Denkmalförderung gehen an die Pfarrei Aschach-Raigering für die Innenrenovierung der Ägidiuskirche und die Pfarrei Lintach für ihre Pfarrkirche St. Walburga. Für die Sanierung des ehemaligen Pfarrhofs in Paulsdorf gibt es 3000 Euro. Die Sportförderung in Höhe von insgesamt 8000 Euro wird, aufgeschlüsselt nach Gesamtmitgliedern und der Jugendarbeit, auf alle Sportvereine in der Gemeinde verteilt. Analog hierzu wird auch die Musikpflege beim Musikverein Freudenberg bedacht. Auf Nachfragen von Zweitem Bürgermeister Franz Weiß (CSU) und Peter Göbl (CSU) erinnerte Geschäftsleiter Christian Kätzlmeier daran, dass im vergangenen Jahr der Kulturverein analog zu den gemeindlichen Förderrichtlinien für Jugendarbeit in Sport- und Musikvereinen gefördert wurde. Die Obst- und Gartenbauvereine sowie der Siedlerbund erhalten gemeinsam 1000 Euro. Für die Kameradschaftspflege gehen an die acht Feuerwehren in der Gemeinde 1200 Euro. Zusätzlich erhält jede Wehr einen jährlichen Reinigungszuschuss für die Schulungsräume in Höhe von 75 Euro. Die Pfarrbücherei erhält eine freiwillige Leistung von 150 Euro, die Wasserwacht von 160 Euro. Weiterhin wurden die von Vereinen beantragten und vom Gemeinderat bereits genehmigten Investitionszuschüsse in Höhe von 9400 Euro vergeben.

Bürgermeister Alwin Märkl informierte, dass wegen der steigenden Infektionszahlen und der Überschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis die Gemeindeverwaltung für den allgemeinen Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen ist. Zugang erhalten Bürger, die zuvor einen Termin per Telefon oder E-Mail vereinbart haben. Aufgrund des Pandemiegeschehens fällt der Neujahrsempfang 2021 aus.

Zwar bestimmt die Gemeindeordnung, dass mindestens einmal jährlich eine Bürgerversammlung abzuhalten ist. Wie Bürgermeister Alwin Märkl erklärte, ist dies trotz aller Bemühungen aus infektionsschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Der Gemeinderat schloss sich dieser Meinung an.

Ein Sonderförderprogramm des Freistaats Bayern ermöglicht die Bezuschussung von technischen Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in Schulen. Mittel gibt es für die Beschaffung von CO2-Sensoren und mobilen Luftreinigungsgeräten. Die Verwaltung schlug vor, in Absprache mit der Schulleitung einen Zuwendungsantrag zum Kauf von CO2-Sensoren zu stellen. Von der Beschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte sah das Gremium ab, da in den Klassenzimmern eine ausreichende Möglichkeit zum Lüften vorhanden sei. Der Gemeinderat genehmigte die Beschaffung von CO2-Sensoren bei einer Festbetragsförderung in Höhe von 7,27 Euro pro Schüler.

Der Bürgermeister informierte die Räte über das Förderprogramm „Sonderbudget Leihgeräte“ des Freistaats. Es geht um die Beschaffung mobiler Endgeräte zur Ausleihe an Schüler, die zuhause über kein entsprechendes Equipment verfügen. Die Gemeindeverwaltung hat laut Märkl bereits einen Antrag auf Zuwendung bei der Regierung gestellt. Bezüglich der Förderhöhe konnte er noch keine Aussage treffen, da dies vom Gesamtabruf der Fördermittel abhängig ist.

Der Austausch der Kanalleitung in der Hammermühlstraße in Freudenberg wegen hydraulischer Überlastung wurde in das Förderverfahren nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben aufgenommen. Der Gemeinderat beschloss, dass die Maßnahme 2021 umgesetzt werden soll. Das Gremium hatte keine Einwände gegen den Bebauungsplan für das Sondergebiet Godelmann mit LNG-Füllanlage und Parkplatz in der Gemeinde Fensterbach. Auch der Antrag auf Neubau eines Einfamilienhauses in Hainstetten ging durch. Das bestehende Gebäude soll abgebrochen werden.

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