Ein Bohrturm im Wald auf dem Friedrichsberg zwischen Ellersdorf und Etsdorf – der ist einigen Leuten Anfang Oktober aufgefallen. Wie Josef Regler bestätigte, hat die Firma Godelmann dort eine geologische Erkundungsbohrung veranlasst, die zwischen dem 29. September und dem 8. Oktober vonstatten ging. 50 Meter ist laut dem technischen Leiter in die Tiefe gebohrt worden.
Noch liege kein Ergebnis vor. Die Proben seien bei einem Institut, das Regler nicht nennen wollte, bei der Analyse. Mit Daten rechnet der technische Leiter "noch hoffentlich vor Weihnachten".
Auf privatem Grund
Wie es anschließend weitergeht? Entsteht ein Steinbruch? Das ist noch nicht klar. Regler möchte zuerst die Befunde abwarten, bevor er konkretere Aussagen trifft. "Also wenn wir wissen, mit was für einem Gestein wir es zu tun haben." Erst danach werde sich Gedanken gemacht, wie die Firma Godelmann agieren möchte, versicherte Regler. Fest steht, dass die Bohrungen auf privatem Grund, aber mit einer Duldung, stattgefunden haben.
Sollte es tatsächlich zu einem Abbau des Gesteins kommen, stellen sich einige Fragen. Etwa, ob Rodungen notwendig sind. Oder wie Zuwege zu dem Gelände geschaffen werden. Konkret also etwa: Über die engen Dorfstraßen bei Ellersdorf und Schleißdorf oder über eine neue Waldstraße aus Richtung Etsdorf.
Update im nächsten Jahr
Noch ist es laut Regler zu früh, um über diese Fragen zu diskutieren. Er sicherte aber zu, "sauber informieren" zu wollen, sobald die Gesteinsanalyse abgeschlossen ist. Sollten die Ergebnisse rechtzeitig vorliegen, soll es Anfang kommenden Jahres ein Update zu dem Thema geben.
Wenn wir wissen, mit was für einem Gestein wir es zu tun haben.



























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