Nur die beiden Weltkriege vermochten bisher die Jahrhunderte alte Freudenberger Kirwa zu verhindern. Bis 2020. Im vergangenen Jahr wurde wegen der Corona-Pandemie erstmals seit 1946 kein Kirwabaum ausgetanzt. Heuer haben die genesenen, geimpften und getesteten Kirwapaare den Weg zurück zur Normalität gefunden. Unter den Augen vieler Zuschauer in den Biergärten der Gaststätten Dotzler und Märkl tanzten sie am Sonntagnachmittag bei schönstem Spätsommerwetter nach altem Brauch den Kirwabaum aus.
29 Paare hatten sich dazu zusammengefunden. Und im Mittelpunkt stand beim Austanzen, wie es in Freudenberg üblich ist, das Singen der Schnodahipfln. Dabei wird traditionell der Dorfratsch des vergangenen Jahres noch einmal aufgewärmt - auf humorvolle Weise, versteht sich. Die Burschen aus dem Oberland müssen selbstverständlich auch aufgezogen werden, so dass es im Oktober bei der Kirwa in Schleißdorf eine deftige Revanche geben kann. Am Montag klang das dreitägige Fest mit dem Kirwabärtreiben aus, sehr zur Freude der Kinder, die einen fulminanten Abschluss ihrer Sommerferien erleben durften.















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