Freudenberg
25.04.2019 - 09:29 Uhr

Selten zu sehen - aber nicht zu überhören: Der Laubfrosch

Markus Raum hat ein Auge fürs Detail. Muss er auch - denn der Laubfrosch, den der Naturfreund jetzt auf einem seiner nächtlichen Foto-Streifzüge vors Objektiv bekommen hat, ist "einer der kleinsten Froschlurche in unserer Heimat".

Eine Seltenheit: Der Laubfrosch, einer der kleinsten Froschlurche in unserer Heimat. Markus Raum hat den Winzling an einem kleinen Weiher bei Freudenberg fotografiert. Bild: Markus Raum
Eine Seltenheit: Der Laubfrosch, einer der kleinsten Froschlurche in unserer Heimat. Markus Raum hat den Winzling an einem kleinen Weiher bei Freudenberg fotografiert.

Der kleine Schreihals könne mit Saugnäpfen an Fingern und Zehen auch sehr gut klettern - als "der einzige Baumfrosch unserer Heimat". Er sei zudem "sehr selten und nur an ein paar vereinzelten Weihern zu finden". Raum hatte Glück, er hat den Winzling an einem kleinen Gewässer bei Freudenberg fotografiert. Und dort auch die ebenfalls seltene Knoblauchkröte entdeckt. "Durch die lauten Rufe des Laubfrosches" sei die aber nicht mehr zu hören gewesen. Kein Wunder, sagt Markus Raum: "Der Laubfrosch ist der lauteste Frosch unserer Waldgebiete mit rund 90 Dezibel. Wenn er ruft, ist die Nachtruhe vorbei." Bis zu zwei Kilometer weit kann man ihn hören: "Wenn dann noch die Eulen dazu aus dem Wald schreien, ist das ein wunderbares Nachtkonzert."

 
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