Starkregen, heftige Gewitterschauer und kühle Nächte an allen drei Festtagen konnten dem Fischerfest des Fischereivereins Friedenfels nur wenig anhaben. Die Festbesucher flüchteten kurzzeitig in die nahe Scheune, unter Sonnenschirme oder spannten ihre Regenschirme auf. Anschließend wischten sie Biertische und -bänke ab und feierten fröhlich weiter.
Die beiden Vorsitzenden Manuel Zeitler und Manuel Horn freuten sich über guten Besuch auf dem Vereinsgelände beim Haferdeckweiher, direkt am Radweg zwischen Friedenfels und Wiesau. Einen Schwerpunkt bei der Festverpflegung bildeten Fischgerichte. Die Nachfrage war enorm. Zahlreiche Gäste ließen sich die Schmankerln auch einpacken, um sie mit nach Hause zu nehmen. Unter anderem gab es frittierte Karpfen-Wan-Tan-Taschen in süßsaurer Soße und schmackhafte Fischburger.
Ein Sonderlob bekam die 70-jährige Renate Zeitler, Mutter des Vereinsvorsitzenden Manuel Zeitler. Sie kümmerte sich an allen Festtagen um den Fischsemmelverkauf. Schriftführer Michael Kochs: „Renates Fisch- und Lachssemmeln waren der Renner.“
Zum Durstlöschen gab es auch alkoholfreie Getränke. Wer keinen Fisch mochte, für den wurden Steaks und Bratwürste zubereitet. Zum Kaffeetrinken am Nachmittag boten die Angelfreunde selbst gebackene Torten und Kuchen an.
Lob zum vierten Fischerfest kam auch von Bürgermeister Oskar Schuster: „Tolles Ambiente, gute Organisation und viele fröhliche Festbesucher.“
Der Erlös des Fischerfestes am Haferdeckweiher kommt nach Aussage von Vorsitzendem Manuel Zeitler dem Unterhalt der Vereinsgewässer zugute. Die Mitglieder des Friedenfelser Angelvereins haben mittlerweile zahlreiche Angelmöglichkeiten und können auch in gepachteten Weihern ihrem Hobby nachgehen.



















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