28.01.2021 - 10:43 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Steinwald-Allianz fördert kleine Projekte in der Region

Mit Unterstützung des Regionalbudgets wurde 2020 die Dorfmitte in Pullenreuth durch das Vorständegremium Pullenreuth aufgewertet.
von Externer BeitragProfil

Mit dem Projekt der Ländlichen Entwicklung in Bayern wird die Steinwald-Allianz zum zweiten Mal quasi selbst zur „Förderstelle“. Durch das Regionalbudget können auch heuer wieder Kleinprojekte in der Region gefördert werden. Eine Summe von 100.000 Euro steht in diesem Jahr für viele kleine Maßnahmen zur Verfügung, die in der Vergangenheit fördertechnisch oftmals unter die „Bagatellgrenze“ fielen, informiert die Steinwald-Allianz in einer Pressemitteilung.

Die Steinwald-Allianz hat sich auch 2021 für das bayerische Förderprogramm beworben und vom zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth erneut die Zusage erhalten. Nur integrierte ländliche Entwicklungen dürfen auf diese Förderung zurückgreifen und haben somit die Möglichkeit, die Umsetzung vieler innovativer Ideen zu unterstützen.

In einer Sitzung der Steinwald-Allianz in Röthenbach erläuterte Geschäftsführer Martin Schmid den Bürgermeistern die Regularien und den zeitlichen Ablauf. "Mit dem Regionalbudget wird eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt." Kleinprojekte können zum Beispiel die touristische Weiterentwicklung der Region, die Vermarktung regionaler Produkte oder auch die Förderung der biologischen Vielfalt zum Thema haben. Als Beispiele nannte Schmid einige geförderte Projekte vom Vorjahr, etwa die Installation einer Webcam auf der Burgruine Waldeck, das Errichten von Ruhebänken auf den Friedhöfen in Erbendorf und Wildenreuth sowie die Aufwertung der grünen Mitte in Pullenreuth durch Sitzgelegenheiten und eine Lagerfeuerstelle.

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen im Gebiet der Steinwald-Allianz. Der Fördersatz für die Kleinprojekte beträgt maximal 80 Prozent bei einer Höchstsumme von 10.000 Euro. Zu beachten ist, dass das Gesamtvorhaben nicht mehr als 20.000 Euro netto kosten darf. Gemeinden, Vereine, Initiativen, Firmen, aber auch Einzelpersonen können ab sofort bis zum 15. März ihre Förderanträge bei der Geschäftsstelle der Steinwald-Allianz in Erbendorf einreichen. „Es gilt jedoch zu beachten, dass die Projekte bis zum 1. Oktober 2021 vollständig durchgeführt und abgerechnet sein müssen“, erläuterte Martin Schmid.

Detaillierte Informationen in Form von Merkblättern und die Kriterien zur Förderfähigkeit von Projekten sind auf der Homepage der Steinwald-Allianz (www.steinwald-allianz.de) zu finden.

Das Thema Tourismus ist in der Steinwald-Allianz sehr wichtig

Erbendorf

 

 

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