27.02.2020 - 12:21 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

"Theaterfüxe" wagen sich an Uraufführung

"Klaus und der Klabauter" ist ein Musical für Kinder. Gezeigt wurde es aber auf noch keiner Bühne. Das Uraufführungsrecht sicherte sich vor einigen Monaten bereits die Laienspielgruppe Fuchsmühl.

Die „Pfarreispatzen“ werden von Werner Fritsch (mittlere Reihe links), die „Theaterfüxe“ von Wolfgang Lang (mittlere Reihe rechts) geleitet. Die Gemeinschaftsproduktion feiert am kommenden Sonntag nicht nur Premiere, sondern auch eine Uraufführung.
von Werner RoblProfil

Nicht zum ersten Mal wagt sich die Laienspielgruppe oder deren Nachwuchsgruppe "Theaterfüxe" an eine Erstaufführung. "Wir freuen uns sehr darüber. Eine Uraufführung ist immer etwas Besonderes", erklärte stellvertretender Vorsitzender Michael Bäumler, der sich - zusammen mit seinem Team - um die Organisation der Proben und das Drumherum kümmert.

"Pfarreispatzen" ins Boot geholt

"Klaus und der Klabauter" wurde von Harald Poker geschrieben und ist im Bonner Theaterverlag Plausus erschienen. Die Musik dazu stammt von Frank Engeln. Unterstützt werden die "Theaterfüxe" von den "Pfarreispatzen", die sich den Liedern angenommen haben, um sie zusammen mit dem Kinderchor-Leiter Werner Fritsch einzustudieren. Fritsch zeigte sich von der Idee, in Fuchsmühl ein Kindermusical aufzuführen, begeistert.

"Klaus und der Klabauter" entführt auf ein gekapertes Schiff, das mit Gold und Diamanten beladen, auf dem Weg zu einer Schatzinsel ist, um die gestohlenen Schätze dort zu verstecken. Die Piraten ahnen aber nicht, dass sie neben der Beute auch einen Klabautermann an Bord haben. Der kleine Schiffskobold erweist sich aber als sehr nützlich und freundet sich mit dem Freibeuter Klaus an, dem der Klabauter - in vier Akten - auch die wahre Geschichte der Schiffskobolde verrät.

Regisseur mit Proben zufrieden

Aktuell laufen noch die Proben der "Theaterfüxe" und der "Pfarreispatzen". "Die Arbeit läuft gut", freute sich der Chorleiter während der Probe im Jugendheim. Auch Regisseur Wolfgang Lang ist zufrieden. Die Texte sitzen, jeder weiß wo er zu stehen hat, bzw. wann und wie er die Bühne verlassen muss. An einigen Stellschrauben werde aber noch gedreht, erklärte er mit Blick auf die Gemeinschaftsproduktion. Auch wenn man es den jungen Darstellern der "Theaterfüxen" nicht ansieht: "Fast alle besitzen Bühnenerfahrung und stehen nicht zum ersten Mal auf den Theaterbrettern im Jugendheim", verwies Regisseur Lang auf das breit aufgestellte Ensemble.

Auf der Bühne stehen insgesamt 14 Mädchen und Buben. Daneben agieren zudem die "Pfarreispatzen". In die Rolle des Klabautermannes schlüpft Amelie Buba. Der Freibeuter Klaus wird von ihrer Schwester Anna dargestellt. Für die Kapitäns-Rolle konnte LSG-Vorsitzender Alexander Derwart gewonnen werden, der - wie er betonte - förmlich in die Rolle hineingewachsen sei.

Blickfang Piratendeck

Zweifellos ein Blickfang ist das vom sechsköpfigen Bühnenbau gezimmerte Piratendeck, das bei der Uraufführung am kommenden Sonntag zum ersten Mal vorgestellt wird. Unter der Leitung von Andreas Robl wurde wochenlang daran gearbeitet und an den Details gefeilt. Für Maske und Kostüme sind Mirijam Drews und Pamela Lang, für die Bühnen- und Saaltechnik ist Alexander Schön zuständig. Die Aufgaben der Souffleuse übernimmt Yvonne Scheckenbach. Das kunstvoll gestaltete Plakat und der bunte Flyer wurden von Isa und Michael Robl gestaltet, die in München als Grafiker arbeiten.

Mit dem 90 Minuten dauernden Kindermusical möchte die Laienspielgruppe aber nicht nur das ganz junge Publikum ansprechen. "Wir würden uns auch über den Besuch der schon etwas älteren Leute freuen", sagte Michael Bäumler und fügte hinzu, dass man in bewährter Weise auch für das leibliche Wohl seiner Zuschauer sorgen werde.

Zwei Aufführungstermine

Die wahre Geschichte der Klabautermänner erfahren die kleinen und großen Zuschauer, am Sonntag, 1. März oder am Sonntag, 15. März, jeweils um 15 Uhr im Jugendheim. Der Eintritt kostet (auch für die Erwachsenen) 4 Euro. Die Karten sind nur an der Tageskasse erhältlich. Ein Vorverkauf findet nicht statt. Die Plätze sind nicht nummeriert. Der Laienspielgruppe bittet aber darum, die vordersten Stühle für die Kinder frei zu halten. Ausreichend Parkplätze sind rund um das Jugendheim vorhanden.

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