Gärmersdorf bei Kümmersbruck
16.04.2024 - 11:44 Uhr

Gärmersdorfer Jagdgenossen beobachten Bestand an Rehwild

Die Gärmersdorfer Jagdgenossen wählen einen neuen Vorstand (hintere Reihe, von links): Christoph Trummer, stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Singer Grimm, Markus Fruth, Hans Kern, Tobias Scharl, Vorsitzender Alfons Purschke, Eduard Scharl und Florian Birner; sitzend (von links): Michael Ströhl und Johann Walz. Bild: Michael Ströhl/exb
Die Gärmersdorfer Jagdgenossen wählen einen neuen Vorstand (hintere Reihe, von links): Christoph Trummer, stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Singer Grimm, Markus Fruth, Hans Kern, Tobias Scharl, Vorsitzender Alfons Purschke, Eduard Scharl und Florian Birner; sitzend (von links): Michael Ströhl und Johann Walz.

In ihrer Jahreshauptversammlung wählten die Gärmersdorfer Jagdgenossen einen neuen Vorstand. Bis auf Eduard Scharl, der sich nach 35 Jahren als Kassier nicht mehr zur Wahl stellte, wurde das Führungsteam einstimmig bestätigt. Vorsitzender ist weiterhin Alfons Purschke, sein Stellvertreter Florian Birner, Schriftführer Michael Ströhl, neuer Kassier Tobias Scharl, Beisitzer Christoph Trummer und Johann Walz, Kassenprüfer Hans Kern und Markus Fruth.

Der Jagdvorsteher bedankte sich bei Jägern, Jagdgenossen und Gemeindeverwaltung für die reibungslose Zusammenarbeit. Er berichtete von den Investitionen in den Wegebau, unterstützt von der Gemeinde Kümmersbruck. Im Blick habe man weiterhin den Bestand an Rehwild. Dazu erwarte man im Herbst die Ergebnisse des neuen forstlichen Gutachtens, in dem die Verbissschäden im Jungwald beurteilt würden.

Die Jagdpächter Oliver Hasselbacher und Reinhold Kummert berichteten von Rehwildabschüssen, die Vorgaben seien erfüllt worden. Einen erheblichen Anteil daran mache das Fallwild als Opfer des Straßenverkehrs aus. Demnach kamen allein im Revier von Reinhold Kummert 14 Rehe bei Wildunfällen ums Leben. Sorge bereite auch der geplante Radweg von Lintach nach Raigering, der je nach gewählter Trasse die Unruhe im Revier weiter vergrößern würde. Einstimmig wurde beschlossen, den Pachtschilling an die Ortskassen zur Verwendung für Wegebau- und Pflegemaßnahmen auszuzahlen.

 
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