16.02.2020 - 11:52 Uhr
Gebhardsreuth bei MoosbachOberpfalz

Bürger sorgen sich um Trinkwasserversorgung

CSU-Bürgermeisterkandidat Armin Bulenda informiert Gebhardsreuther und Ragenwieser. Neue Quellen sollen erschlossen werden.

Die CSU-Kandidaten um ein Gemeinderatsmandat sowie Bürgermeisterkandidat Armin Bulenda (links) standen Rede und Antwort.
von Peter GarreissProfil

Nach dem Wahlauftakt der CSU in Gaisheim folgten weitere Versammlungen in Gebhardsreuth und Ragenwies. Die Gasthäuser Schwabl (Gebhardsreuth) und Feil (Ragenwies) waren jeweils voll besetzt. Bürgermeisterkandidat Armin Bulenda musste zu vielen Fragen Rede und Antwort stehen. Es wurde deutlich, dass die Bevölkerung wegen der Trinkwasserversorgung sehr besorgt ist. Bulenda erteilte der Steinwaldgruppe eine klare Absage und sprach sich für die Sanierung eigener Quellen und des Tiefbrunnens sowie die Erschließung neuer Quellen aus.

Bürgermeister Hermann Ach gab bekannt, dass derzeit eine Quelle bei Ragenwies, der früheren Wasserversorgung Heumaden, auf ihre Tauglichkeit zur Überleitung in die Moosbacher Anlage überprüft werde. Fördermittel stünden dafür bereit. Außerdem laufe seit Jahren ein wasserrechtlicher Antrag, aus dem vorhandenen Tiefbrunnen an der Eslarner Straße statt bisher jährlich 50.000 künftig jährlich 80.000 Kubikmeter entnehmen zu dürfen. Bulenda will sich als Bürgermeister dafür einsetzen, dass die Kommune weiterhin als Stabilisierungsgemeinde anerkannt bleibt und dadurch in den Genuss von Fördermitteln gelangt. Auch auf die Energieversorgung will er ein besonderes Augenmerk legen. Ziel sei unter anderem ein neues Blockheizkraftwerk.

Diskussionen gab es außerdem zur Anbindung von Moosbach an den Bocklweg bei Lohma. Seit sechs Jahren tue sich da gar nichts. Klare Kante musste der bei der Bundes-Arbeitsverwaltung in Nürnberg tätige Bürgermeisterkandidat Bulenda zur Frage seines künftigen Wohnsitzes zeigen. „Hast du überhaupt die Zeit und wo ist dein Lebensmittelpunkt?“, wollte ein Zuhörer wissen. „Ich arbeite in Nürnberg, wohne in Moosbach und habe nirgends ein Haus gebaut“, antwortete Bulenda. Alles sei mit seinem Arbeitgeber abgesprochen. Ein Heimarbeitsplatz ermögliche es ihm, jederzeit auch als Bürgermeister tätig zu sein.

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