14.12.2020 - 10:58 Uhr
GleiritschOberpfalz

Viel Freude an der Aufgabe als Gleiritscher Bürgermeister

Neun Monate ist Josef Pretzl als Bürgermeister von Gleiritsch im Amt. Zum Jahresende zieht er eine kurze Bilanz und verrät, dass ihm seine neue Aufgabe viel Freude bereitet. Ein Wunsch gilt dem gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde.

Seit neun Monaten steht Josef Pretzl als Bürgermeister an der Spitze von Gleiritsch. Trotz der Corona-Pandemie bereitet ihm die neue Aufgabe viel Freude. Das hat auch mit dem vielfältigen Engagement innerhalb der Gemeinde zu tun.
von Christof FröhlichProfil

Vor Beginn der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche nutzten die Oberpfalz-Medien die Gelegenheit, um Bürgermeister Josef Pretzl um eine kleine Rückschau zu bitten. Wie sieht er denn seine neue Aufgabe, nachdem er mittlerweile neun Monate im Amt ist?

Die Frage zauberte zunächst ein Lächeln auf das Gesicht von Josef Pretzl. Ohne zu zögern, antwortete er, dass es ihm viel Freude bereite, sich mit ganzer Kraft für seine Heimatgemeinde einzusetzen. Ein Lob galt dem Zusammenhalt in der Gemeinde: Es gebe viele Bürger, die sich für das Wohl aller einsetzen und das Leben im Ort – wo immer das in diesem Pandemie-Jahr möglich sei – mitgestalten.

Es bereitet mir viel Freude, mich mit ganzer Kraft für meine Heimatgemeinde einzusetzen.

Bürgermeister Josef Pretzl

Bürgermeister Josef Pretzl

Für das kommende Jahr wünscht sich Josef Pretzl vor allem ein Ende der Corona-Pandemie – "damit die sozialen und gesellschaftlichen Kontakte wieder aufleben können und die derzeit notwendige Distanz zwischen den Bürgern wieder der Vergangenheit angehören kann". Der Bürgermeister verweist auf die vielen Feste und Feiern im Gemeindebereich oder auch den großen Gleiritscher Faschingszug Gleiritsch – gerade solche Veranstaltungen hätten die Bürger noch enger zusammengeschweißt und zu einer gut funktionierenden Dorfgemeinschaft verbunden.

Zum Einstieg in die Tagesordnung der Ratssitzung stellte Christian Karl, Manager der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Brückenland Bayern-Böhmen, diesen Zusammenschluss von zwölf Gemeinden vor, dem auch Gleiritsch angehört. Wie er unter anderem ausführte, würden von dieser Initiative, die als Verein geführt wird, alle Mitgliedsgemeinden profitieren.

Die Arbeit der ILE Brückenland Bayern-Böhmen stellte der Manager auch in Niedermurach vor

Niedermurach

Zur bereits verabschiedeten Haushaltssatzung 2020 hatte das Gremium im Anschluss einen Beitrittsbeschluss zu fassen. Den Sachverhalt und die Gründe erläuterte die anwesende Kämmerin Regina Hildebrand von der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach. Das Landratsamt Schwandorf hatte im vorgelegten Etat die vorgesehene Kreditaufnahme in Höhe von 190 000 Euro als zu hoch befunden und eine Reduzierung verlangt.

Im folgenden Beschluss schrieb der Gemeinderat fest, den Gesamtbetrag für Kredite um 130 000 Euro zu reduzieren und nur mehr 60 000 Euro auszuweisen. Dazu wurde auf eine vorgesehene Kreditaufnahme für den Grunderwerb zur Bereitstellung von Bauland in Höhe von 95 000 Euro komplett verzichtet. Der allgemeine Grunderwerb wurde von 40 000 Euro auf 5000 Euro reduziert. Weil wegen der Änderungen auch der Finanzplan und das Investitionsprogramm bis 2023 überarbeitet werden mussten, war ein weiterer Beschluss des Gremiums nötig.

Ein Blick in die Gleiritscher Schulgeschichte

Gleiritsch

Bürgermeister Pretzl informierte, dass in nichtöffentlicher Runde die Jahresrechnung 2019 festgestellt worden war. Altbürgermeister Hubert Zwack wurde die Entlastung erteilt. Einem Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses im Ortsteil Kohlmühle konnte grünes Licht gegeben werden. Für das Vorhaben lag bereits ein Vorbescheid des Landratsamtes aus dem Jahr 2018 vor, auch eine Sondervereinbarung zwischen Gemeinde und Antragsteller war bereits getroffen. Keine Einwände hatten die Räte auch gegen den Antrag auf den Neubau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle samt Abbruch eines Schuppens.

Den Abschluss des öffentlichen Sitzungsteils nutzte Bürgermeister Josef Pretzl, um allen Bürgern der Gemeinde sowie allen kirchlichen und weltlichen Vereinen Danke für ihr vielfältiges Engagement zu sagen.

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