22.12.2020 - 10:25 Uhr
Oberpfalz

Glücklich ins neue Jahr

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Dieses Jahr war sicher kein Jahr wie jedes andere. Umso mehr wünschen wir uns nun ein glückliches 2021. Glauben Sie an sich und Ihr Glück, rät die OWZ-Glücksexpertin. Und helfen Sie ruhig mit ein paar alten Bräuchen an Silvester nach.

Wir alle wünschen uns Glück im neuen Jahr.
von Evi WagnerProfil

"Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht", soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Dieses Jahr war sicher kein Jahr wie jedes andere. Ein Virus schaffte es, dass die Welt den Atem anhält. Wir mussten uns an Gesichter hinter Masken, Absperrbänder und mehr Zeit zu Hause gewöhnen, unser Radius wurde plötzlich kleiner. Und wir haben gelernt, dass unser Alltag von heute auf morgen ganz anders aussehen kann als bisher. Umso tröstlicher sind da Dinge, die einfach immer bleiben, wie sie sind. Silvester- und Neujahrsrituale zum Beispiel.

Auch wenn Sie dieses Mal keine große Party feiern können, können Sie doch zumindest einiges dafür tun, damit im neuen Jahr das Glück auf Sie wartet. Zumindest dann, wenn Sie abergläubisch sind. Sie wissen noch nicht, was Silvester bei Ihnen auf den Tisch kommt? Dann kochen Sie am besten Linsensuppe, Erbseneintopf oder Sauerkraut. Denn das soll - wenn man alten Überlieferungen glaubt - gut für den Geldbeutel sein und dafür sorgen, dass im kommenden Jahr das Kleingeld nicht ausgeht.

Vergessen Sie außerdem nicht, am Silvesterabend rote Unterwäsche zu tragen. Denn auch das soll Glück fürs neue Jahr bringen. Genauso wie der Brauch, eine Stunde vor Mitternacht die Fenster zu öffnen und das Glück hereinzulassen. Oder machen Sie es den Spaniern nach und essen Sie um Mitternacht zwölf Weintrauben. Bei jeder Traube, die Sie sich in den Mund stecken, dürfen Sie sich etwas wünschen. Dieser Wunsch soll im neuen Jahr in Erfüllung gehen. Vielleicht schaffen Sie es dabei auch noch, um Mitternacht vom Stuhl zu springen, so wie es die Dänen machen. Oder ihr Glas nach hinten über die Schulter an die Mauer zu werfen. Denn auch Scherben sollen bekanntlich Glück bringen.

"Und was ist mit Schornsteinfegern, Marienkäfern und Glücksschweinen?", fragen Sie nun vielleicht. Glücksbringer zu verschenken ist nie verkehrt. Denn auch beim Glück gibt es wohl so eine Art Placebo-Effekt. Wissenschaftler der Universität Köln haben in einer Studie herausgefunden: Wer an Glücksbringer glaubt, dem helfen diese tatsächlich. Egal ob Weintrauben, Scherben oder Hufeisen - glauben Sie einfach an sich selbst und Ihr Glück im neuen Jahr. Dann haben Sie gute Chancen, dass 2021 tatsächlich ein Glücksjahr wird. Denn schon Abraham Lincoln wusste: "Die meisten Menschen sind so glücklich, wie Sie es sich vorgenommen haben." (ewa)

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