14.01.2022 - 14:57 Uhr
Gmünd bei GrafenwöhrOberpfalz

Musiker mit Leib und Seele: Trauer um Ludwig Grimm

Ludwig Grimm wie ihn viele kennen – vertieft ins Orgelspiel.
von Renate GradlProfil

Musik war sein Leben. Auf der Kirchenorgel spielte er über 60 Jahre als Organist. Am 12. Januar hörte das Musikerherz von Ludwig Grimm auf zu schlagen. Die Musik spielte immer eine große Rolle im Leben von Ludwig Grimm. Geboren wurde er am 14. März 1935 in Pfarrholz in der Gemeinde Haselbach (Landkreis Straubing/Bogen). Das Klavier spielen lernte er bereits mit neun Jahren.

Die erste Stelle als Organist trat Grimm 1954 in Luhe-Markt (Oberfranken) an und ab 19. März 1957 in Grafenwöhr. 1962 ging er nach Erbendorf, wo die Hochzeit mit Rosa Bäumler aus Gmünd gefeiert wurde. Die Kinder Thomas und Monika und später die Enkel komplettierten die Familie. Seit 1969 wohnte das Ehepaar in Hammergmünd im Elternhaus seiner Frau. Seitdem ertönte durch Ludwig Grimm die Orgel auch wieder in der Grafenwöhrer Kirche. 2015 wurde Grimm für seine 60-jährige Arbeit als Organist vom Bischof ausgezeichnet. In Grafenwöhr hatte er über 50 Jahre die Gottesdienste musikalisch umrahmt.

Neben seiner 60-jährigen Tätigkeit als Organist hat Grimm 27 Jahre lang den Kindern im Augustiner-Gymnasium Klavierunterricht erteilt. Auch Klara Braun aus Hütten sowie einige andere aus Kaltenbrunn und Erbendorf lernten das Klavierspielen von Grimm. Der Trauergottesdienst findet am heutigen Samstag, 15. Januar, um 10 Uhr in der Friedenskirche Grafenwöhr statt.

Oberpfälzer Orgelgeschichte

Amberg
Ludwig Grimm.

 

 

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