Grafenwöhr
18.06.2026 - 14:53 Uhr

Harald Schwartz fordert Maßnahmenpaket bei möglichem US-Truppenabzug

Der mögliche Abzug von 5000 US-Soldaten stellt die Oberpfalz vor große Herausforderungen. Der Amberger Stimmkreisabgeordnete Harald Schwartz fordert ein Maßnahmenpaket, um Wirtschaft und Infrastruktur der Region nachhaltig zu stärken.

Landtagsabgeordneter Harald Schwartz macht sich Gedanken, wie es mit den Truppenübungsplätzen bei einem möglichen Abzug der US-Streitkräfte weitergehen könnte. Archivbild: Staff Sgt. Ronald Lee
Landtagsabgeordneter Harald Schwartz macht sich Gedanken, wie es mit den Truppenübungsplätzen bei einem möglichen Abzug der US-Streitkräfte weitergehen könnte.

Der Amberger Stimmkreisabgeordnete Harald Schwartz hat sich mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Anrainergemeinden der Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels im Bayerischen Wirtschaftsministerium getroffen, heißt es aus seinem Büro. Die Initiative zu dem Gespräch ging demnach vom Vilsecker Bürgermeister Thorsten Grädler aus. Der mögliche Abzug von bis zu 5000 Soldatinnen und Soldaten der amerikanischen Streitkräfte von allen drei Standorten stelle die Oberpfalz vor wirtschaftliche, gesellschaftliche und strukturelle Herausforderungen. Arbeitsplätze, lokale Betriebe und die Infrastruktur der Region hingen eng mit der Präsenz der US-Streitkräfte zusammen.

Wirtschaftliche Perspektiven im Fokus

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen den Angaben zufolge die wirtschaftlichen Perspektiven und die Zukunft der Standorte. Einigkeit habe darüber geherrscht, dass die Stärken und Vorteile der Region deutlich gemacht werden müssten, auch gegenüber den amerikanischen Streitkräften. Gleichzeitig soll sich die Region wirtschaftlich zukunftssicher aufstellen. Das Wirtschaftsministerium habe signalisiert, die Förderung eines Regionalmanagers zu prüfen, der Konzepte für die künftige Entwicklung der Region erarbeiten soll.

Laut dem Schreiben brachte Schwartz "ein konkretes Maßnahmenpaket" in die Diskussion ein. Kurzfristig soll demnach die Nutzbarkeit der Truppenübungsplätze durch den Ausbau einer flächendeckenden 5G-Versorgung erhöht werden. Kurz- und mittelfristig soll das Modellregionen-Gesetz angewendet werden, um Investitionen zu erleichtern. Mittelfristig wird geprüft, inwieweit das Bayerische Standortförderungsgesetz für Bundeswehrstandorte auf US-Truppen ausgedehnt werden kann. Mittel- bis langfristig soll die Regionalförderung verbessert werden, analog zur früheren Zonenrandförderung. Schwartz will laut der Mitteilung gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden und dem Wirtschaftsministerium darauf hinwirken, dass die 2027 anstehende Neuordnung der Wirtschaftsförderung spürbare Verbesserungen bringt.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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