Am Montag landete auf dem Nürnberger Flughafen eine Maschine, „die hier nicht alltäglich zu sehen ist“, sagte der Leiter der Flughafensicherheit. Kurze Zeit später stand diese auf dem Rollfeld und die ersten Passagiere stiegen aus. Dabei handelte es sich um über 200 Soldaten der US-Army, die für die Operation Atlantic Resolve nach Deutschland gekommen sind.
Seit 2014 kommen für die Operation Atlantic Resolve alle neun Monate neue Truppeneinheiten aus den USA nach Europa für multinationale Einsatzübungen. Es handele sich um einen fliegerischen Verband, außer Helikopterpiloten sind auch Logistiker und Versorgungstechniker in Nürnberg gelandet. Die 101st Airborne Division Combat Aviation Brigade aus Fort Campbell, Kentucky wird die 3. Infanteriedivision Combat Aviation Brigade ersetzen.
Einer der Ersten, der in Nürnberg aus dem Flugzeug stieg, war Major Jay Berger. Er freute sich riesig auf seinen ersten Besuch in Deutschland. „Ich habe deutsche Vorfahren“, meinte er stolz. Er erklärte auch wie die Vorbereitungen in Fort Campbell aussahen: „Wir haben ein intensives Training erhalten. Darunter fiel unter anderem Schießen und medizinische Luftrettung.“ Wegen der Corona Pandemie erklärte er, dass sich Trainingsvorbereitungen an die Vorgaben angepasst haben, so müssen Hygiene-Maßnahmen eingehalten werden. Die Soldaten werden nach der Landung in Nürnberg nach Grafenwöhr gebracht, wo sie im Camp Kasserine untergebracht sind und zwei Wochen in Quarantäne verbringen.
Danach geht es in verschiedene Länder in Europa, denn die Trainingseinheiten der Operation Atlantic Resolve finden nicht nur hier, sondern in 17 europäischen Ländern statt. Die Luftfahrtrotation wird mit 2000 Mitarbeitern eingesetzt, 50 UH-60 und HH-60 Black Hawks, 4 CH-47 Chinooks, 25 AH-64 Apachen und mehr als 1800 Radfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände.
Der Einsatz von kampferprobten US-Streitkräften nach Europa zur Unterstützung von Atlantic Resolve ist ein Beweis für das starke und unablässige Engagement der USA an die NATO und Europa. Durch bilaterale, gemeinsame und multinationale Ausbildung erhöht sich die Bereitschaft und verbessert die Bindung zwischen Verbündeten und Partnermilitärs, erklärte ein Sprecher der US-Streitkräfte.

















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