Grafenwöhr
15.07.2020 - 11:14 Uhr

Verletzte nach Fallschirmübung in Grafenwöhr: Ursache für Unglücks-Landung weiter unklar

Wie es zu der missglückten Luftlandeübung der 173. Airborne Brigade am 1. Juli in Grafenwöhr mit mehreren Verletzten kommen konnte, ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen der US-Armee laufen noch.

Ähnliche Übungen mit Hunderten von Fallschirmspringern praktiziert die US-Armee in Grafenwöhr öfter. Am Abend des 1. Juli endet eine für einige Beteiligte schlimm. Archivbild: mor
Ähnliche Übungen mit Hunderten von Fallschirmspringern praktiziert die US-Armee in Grafenwöhr öfter. Am Abend des 1. Juli endet eine für einige Beteiligte schlimm.

Nachdem sich bei einer Fallschirmübung der 173. Airborne Brigade am 1. Juli in Grafenwöhr mehrere Soldaten und zwei Feuerwehrmänner der US-Berufsfeuerwehr verletzt hatten, laufen noch immer die Ermittlungen. Was der Grund für die Landung einiger Fallschirmspringer in Bäumen war, sei noch nicht geklärt, teilt André Potzler, Sprecher der US-Armee, zwei Wochen nach dem Unfall auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien mit. Die Polizeiinspektion Eschenbach ermittelte ebenfalls in dem Fall, da sich ein 62-jähriger Feuerwehrmann der US-Berufsfeuerwehr schwer verletzte, als plötzlich ein Soldat aus einem Baum zu Boden fiel. "Wir haben geprüft, ob ein falsches Handeln vorliegt, das zu der Verletzung des Mannes geführt hat", informiert Werner Stopfer, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Eschenbach, am Mittwoch. Ein Fehlverhalten habe die Polizei nicht feststellen können. "Strafrechtlich haben sich keine Anhaltspunkte hinsichtlich einer fahrlässigen Körperverletzung ergeben", sagt er. Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass mehrere von 200 abgesprungenen Soldaten in zum Teil zehn Meter hohen Bäumen gelandet sind, sei nun "Sache der Amerikaner, das zu klären".

Grafenwöhr02.07.2020
 
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