03.03.2020 - 13:23 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Ziel im Blick: Bürgermeister von Grafenwöhr sein

Der eine möchte gerne Bürgermeister von Grafenwöhr bleiben, der andere will es genauso gerne werden. Edgar Knobloch (CSU) und Michael Tiefel (SPD) haben dasselbe Ziel vor Augen.

Edgar Knobloch (CSU) will Bürgermeister von Grafenwöhr bleiben.
von Anne Wiesnet Kontakt Profil

Im Interview mit Oberpfalz-Medien verraten beide Bürgermeisterkandidaten von Grafenwöhr, was Ihnen wichtig ist und wo die Reise mit ihnen als Bürgermeister hingehen soll.

ONETZ: Herr Knobloch, Sie sind seit sechs Jahren Bürgermeister von Grafenwöhr, bitte stellen Sie sich trotzdem kurz vor.

Edgar Knobloch: Mein Name ist Edgar Knobloch, ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder. Ich bin Diplom-Verwaltungswirt (FH) und derzeit Bürgermeister.

Michael Tiefel (SPD) kandidiert ebenfalls für das Bürgermeisteramt in Grafenwöhr.

ONETZ: Herr Tiefel, Sie wollen ebenfalls auf den Chefsessel im Grafenwöhrer Rathaus. Was darf in Ihrem Steckbrief nicht fehlen?

Michael Tiefel: Ich heiße Michael Tiefel, bin 45 Jahre alt, verlobt und arbeite als Polizeibeamter und Life-Coach.

ONETZ: Herr Knobloch, warum kandidieren Sie erneut?

Edgar Knobloch: Motivierend an der Kommunalpolitik ist, dass sie sich unmittelbar auf unser persönliches Umfeld auswirkt und man aktiv mitgestalten kann, bei dem was uns täglich beschäftigt. Da ich die letzten sechs Jahre als Bürgermeister mit viel Freude dabei sein durfte, möchte ich gerne weiter Verantwortung übernehmen und mich auch künftig für die Belange Grafenwöhrs engagieren.

ONETZ: Warum wollen Sie Bürgermeister werden, Herr Tiefel?

Michael Tiefel: Ich möchte Bürgermeister werden, um Grafenwöhr wieder liebens- und lebenswerter für Jung und Alt zu machen; eine Gemeinde zum glücklichen Leben.

ONETZ: Wie wollen Sie die Stadt Grafenwöhr weiterentwickeln?

Edgar Knobloch: Nie über die Köpfe hinweg, sondern immer zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern für einen guten Ruf Grafenwöhrs im Sinne einer attraktiven Stadt sorgen, damit sich die Bevölkerung und Wirtschaftsbetriebe bei uns wohlfühlen. Dazu müssen wir unsere Stärken weiter ausbauen und Schwächen beseitigen, indem wir zum Beispiel unsere Infrastruktur, die Liegenschaften sowie die Verwaltung modernisieren, unsere schöne Naturlandschaft erhalten und ein vielseitiges kulturelles Angebot bieten.

ONETZ: Herr Tiefel, wie wollen Sie Grafenwöhr voranbringen?

Michael Tiefel: Wir entwickeln uns ständig weiter und somit muss sich auch die Stadt weiterentwickeln. Digitalisierung ist hierbei ein großer Punkt, jedoch auch, die Bedürfnisse der älteren Generation und die unserer Jugend zu fördern. Dies kann nur mit ihnen gemeinsam geschehen. Ihre Bedürfnisse müssen wir erkennen und umsetzen.

ONETZ: Wo sehen Sie den dringendsten Handlungsbedarf in der Stadt?

Edgar Knobloch: Die Herausforderungen des Demografischen Wandels lassen sich nur bewältigen, wenn wir für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten, unter Einbeziehung von Leerständen, adäquaten Wohnraum schaffen, öffentliche Einrichtungen wie Waldbad, Stadthalle, Verwaltungsgebäude usw., barrierefrei und attraktiv gestalten, und wenn weiterhin sowohl für eine älter werdende Bevölkerung, wie auch für junge Menschen entsprechende Freizeiteinrichtungen und Arbeitsplätze vorhanden sind. Letzteres ist immer auch im Zusammenhang mit dem Truppenübungsplatz zu sehen.

ONETZ: Was muss Ihrer Meinung nach schnell angepackt werden?

Michael Tiefel: Viele junge Familien oder Jugendliche wandern wegen des knappen Wohnraums und mangelnder Ausbildungsplätze ab. Hier sehe ich viel zu tun, um unsere Gemeinde attraktiv für uns Bürger und Firmen von außerhalb zu gestalten.

ONETZ: Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Grafenwöhr ist für mich...

Edgar Knobloch: ...Heimat, an der mein Herz hängt.

ONETZ: Herr Tiefel, bitte ergänzen auch Sie den Satz: Grafenwöhr ist für mich...

Michael Tiefel: ...Heimat geworden.

Interview mit den Pressather Bürgermeisterkandidaten

Pressath
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