Schnee hilft bei Drückjagd

Jäger haben bei der Wildschweinjagd nicht immer Erfolg, Jagdpächter Hans Versch aus Reisach aber bereits bei der 12. Drückjagd in Folge. Doch über eines wunderten sich die 30 Männer.

Spuren im Schnee haben den Jägern die Anwesenheit der Wildschweine verraten.
von Erich SpickenreitherProfil

Josef Gallitzendörfer hatte bei seinem allmorgendlichen Rundgang in der Früh in der Dickung "Salzgrube" zwischen Tanzmühle und Großenschwand im Schnee Spuren von Wildschweinen entdeckt. Darauf verständigte er die Jäger mit Hunden. Polizeiinspektion Vohenstrauß und Feuerwehr Großenschwand sicherten den Verkehr auf der B 22. Die Jäger mit Obertreiber Michael Stubenvoll versammelten sich um 13.30 Uhr am Feuerwehrhaus in Großenschwand und teilten sich ein. Jagpächter Versch machte eine klare Ansage: "Sauen lieber laufen lassen als einen Jagdunfall riskieren." Die 30 Jäger gingen sehr diszipliniert an das Unternehmen Drückejagd. Sie brachten mit der Hilfe von vier Hunden zwölf Wildschweine zur Strecke. Ihr Jagdergebnis feierten sie im Gasthaus Heuberger in Atzenhof. Jagdpächter Versch verteilte an die erfolgreichen Jäger jeweils einen Schützenbruch (Fichtenzweig). Die Jäger wunderten sich über das erneute Auftauchen so vieler Tiere, denn vor einem Jahr sind an gleicher Stelle bereits zehn Wildschweine zur Strecke gebracht worden.

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