21.03.2021 - 09:59 Uhr
HirschauOberpfalz

Eichenprozessionsspinner macht in Hirschau Probleme

Wie geht es bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners am Feldweg beim Bachrankenweg nach Schnaittenbach weiter? Am Wegrand stehen mehrere Hundert Eichen, von denen zahlreiche befallen sind. Und allesamt stehen auf Privatgrund.

Die Gespinste des Eichenprozessionsspinner finden sich sowohl in der Baumkrone wie auch an Stamm.
von Gerhard FleischmannProfil

Das Thema Eichenprozessionsspinner warf Rudolf Wild in der des örtlichen Bau- und Umweltausschusses auf. Bauamtsleiter Martin Beck berichtete von einer Begehung. Die Besitzer seien der Grundstücke seien zum einen nicht zu zwingen, etwas zu unternehmen, zum anderen wäre der Aufwand für die Bekämpfung enorm. Auch führe ein kombinierter Geh- und Radweg entlang der B 14, auf den sehr gut ausgewichen werden könne. Wie Beck erklärte, versuche man, im betroffenen Gebiet durch Aufhängen von Nistkästen natürliche Feinde des Eichenprozessionsspinners anzusiedeln, der Einsatz von Chemie sei sowieso verboten.

Der Ausschuss beschloss, große Schilder anzuschaffen, die vor der Gefahr allergischer Reaktionen auf die Haare des Spinners warnen. Diese Tafeln sollen auch in anderen befallenen Bereichen angebracht werden. Grundsätzlich wird empfohlen, befallene Wege zu meiden, jeder sei aber selber verantwortlich für sein Verhalten. Abgesaugt wird der Spinner in Hirschau in der Nähe von Schulen und Kindergärten.

Für heuer geplant war der behindertengerechte Umbau der Ampelanlage an der Kreuzung der Georg-Schiffer-Straße mit der B 14. Die Georg-Schiffer-Straße ist aber zugleich Altstadteingang und vierter Bauabschnitt der Innenstadtsanierung. Deshalb sollen hier in Absprache mit dem Staatlichen Bauamt die beiden Projekte verzahnt werden, was aber den Ampelumbau verzögert. Bis dahin kann auch die Ampel mit der Lichtzeichenanlage an der Burgstraße nicht optimal abgestimmt werden. Rudolf Wild forderte wie schon in einer früheren Sitzung, die Ampel für Linksabbieger aus Schnaittenbach in Richtung Firma Conrad abzubauen. "Die bringt nichts und verkürzt die Linksabbiegerphase aus der Burgstraße, so dass nur wenige Fahrzeuge drüber kommen", sagte er.

Wild fragte nach, wie es mit der Schaffung von Bauplätzen in Steiningloh aussehe. Nach Aussagen von Bürgermeister Hermann Falk sind die angesprochenen Flächen nicht zu erwerben. Nun suche man nach Alternativen, vielleicht an der Staatsstraße, wobei hier der Lärmschutz zu klären sei. Auf Frage von Wolfgang Bosser teilte der Bürgermeister mit, dass die notwendige Einzäunung der Spielplätze am Kreuzweiher und an der Schönbrunner Straße in Planung sei.

Vor der Sitzung hatte sich der Ausschuss im städtischen Bauhof getroffen. Dessen neuer Leiter Roland Siegler informierte über desen Fuhrpark. Um die Aufgaben besser erfüllen zu können, wurde die Anschaffung eines Schleppers oder weiteren Unimogs angesprochen.

Wasserrohre haben Schwachstellen

Hirschau
Die Gespinste des Eichenprozessionsspinner finden sich sowohl in der Baumkrone wie auch an Stamm.
Eine lange Reihe Eichen säumt den Feldweg von der evangelischen Kirche in Hirschau bis zum Haidhof in Schnaittenbach.

 

 

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