Ein bereits polizeibekannter 57-jähriger Hirschauer verständigte am Samstagnachmittag, 24. Juli, wegen einer vermeintlichen Ruhestörung die Polizei. Bei Eintreffen der Streife an seiner Wohnadresse teilte der Mann mit, dass er sich durch die in der Wohnung unter ihm unaufhörlich bellenden Hunde erheblich gestört fühle. Laut Pressebericht erklärten daraufhin die Polizeibeamten dem Mann, der im Erdgeschoss eines Mehrparteienhauses wohnt, dass sich unter seiner Wohnung keine weitere Wohnung befindet. Auch Hundegebell sei in der Nachbarschaft nicht wahrnehmbar gewesen.
Hierbei stellten die Beamten fest, dass auf dem Wohnzimmertisch des Mannes offen ein Tütchen mit Amphetamin sowie Rauschgiftutensilien herumlagen. "Möglicherweise führte der Konsum des Amphetamins zur Wahrnehmung von Hundegebell durch den 57-Jährigen", heißt es in der Polizeimitteilung weiter. Die Beamten beschlagnahmten das Rauschgift und leiteten gegen den Hirschauer ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

















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