Wer zwischen Hirschau und Schnaittenbach auf der B14 unterwegs war, wunderte sich dieser Tage: Das normalerweise schmucklose Ortsschild von Hirschau auf Höhe der Amberger Kaolinwerke wurde aufgehübscht. Ein unbekannter Rosenkavalier hat den Pfosten mit tiefroten Rosen umrankt – und zwar mit einer stattlichen Anzahl an Blumen. Wer ließ es für Hirschau rote Rosen regnen? Vielleicht die Stadt? Fehlanzeige, im Rathaus weiß man von nichts.
Die städtische Verkehrsbehörde hat nichts gegen den blumigen Willkommensgruß einzuwenden, er darf bleiben. Aus einem simplen Grund: "Eine Verkehrsgefährdung liegt nicht vor." War es die örtliche Narrhalla? Vielleicht in Anspielung auf den Rosenmontag? Auch da weiß man von nix. Der Rosenkavalier von Hirschau bleibt also unbekannt – und vielleicht wollte er das genau so.













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