SPD-Fraktion Hirschau begrüßt Ladesäulen für Elektroautos

Hirschau
09.12.2021 - 12:53 Uhr
Angesichts steigender Zahlen von Elektro-Autos begrüßt die Hirschauer SPD-Fraktion die Umsetzung ihres Antrags auf die Errichtung öffentlicher Ladesäulen im Stadtgebiet. Im Bild (von links): Michael Högl, Wolfgang Bosser, Rudi Wild, Claudia Stein, Fraktionssprecher Josef Birner und SPD-Vorsitzender Günther Amann.

„Elektroautos müssen überall und jederzeit geladen werden können. Für den Erfolg von E-Mobilität ist dies unerlässlich“, bekräftigte Stadtrat und SPD-Vorsitzender Günther Amann bei einer Besichtigung der neuen E-Ladesäule auf dem städtischen Parkplatz an der Georg-Schiffer-Straße. Bereits im August 2019 hatte die SPD-Fraktion einen Antrag auf zwei Ladestationen im Stadtbereich gestellt, betonte Fraktionssprecher Josef Birner in einem Schreiben der SPD an die Presse. Endlich sei dieser nun umgesetzt worden. Die zweite Säule befinde sich auf dem Bischof-Bösl-Platz hinter der Kirche. Da gerade in der Innenstadt nicht jeder eine private Wallbox installieren könne, sei Hirschau in Richtung Elektromobilität einen guten Schritt vorangekommen, meinte Stadtrat Rudi Wild. Selbstverständlich sei, dass der Betrieb mit Ökostrom erfolgen müsse, ergänzte Wolfgang Bosser.

Stadtrat Günther Amann nannte Zahlen zu Kosten und Betrieb der Ladesäulen. Rund 31 000 Euro habe der Bau der Säulen gekostet. Knapp 50 Prozent erhalte die Stadt an Zuschüssen aus dem Förderprogramm „Bayern innovativ“. Die jährlichen Unterhaltskosten beliefen sich auf ca. 1500 Euro, Betreiber sei die Stadt Hirschau. An jedem der vier Ladepunkte könne mit maximal 22 Kilowatt geladen werden. Die Stationen seien Teil eines deutschlandweiten Netzwerks und könnten mit nahezu allen gängigen Ladekarten oder per Direktzahlung mit dem Smartphone oder einer Kreditkarte freigeschaltet werden, heißt es. Die Belegung der Ladesäulen könne in den üblichen Apps und Portalen eingesehen werden.

Claudia Stein begrüßte die Regelung, dass die angrenzende Parkplätze für die Dauer des Ladevorgangs für E-Autos reserviert würden. Michael Högl verwies darauf, dass der Verkehrssektor aktuell der drittgrößte Verursacher von Treibhausgas-Emissionen sei. Um die Klimaziele zu erreichen, würden deutlich mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gebraucht. Einig waren sich die SPD-Stadträte, dass städtische Maßnahmen und Investitionen künftig verstärkt unter dem Aspekt der Klimafreundlichkeit bewertet und geplant werden müssten.

 
 

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