08.11.2021 - 17:30 Uhr

Hohe Auszeichnung für Kreisbrandinspektor Christof Strobl

Eine hohe Würdigung wurde Kreisbrandinspektor Christof Strobl zuteil: Regierungspräsident Axel Bartelt hat dem Vilsecker in Regensburg das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen überreicht.

Kreisbrandinspektor Christof Strobl (rechts) aus Vilseck hat das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen bekommen. Regierungspräsident Axel Bartelt überreichte ihm die Auszeichnung in Regensburg. Bild: Regierung der Oberpfalz/exb
Kreisbrandinspektor Christof Strobl (rechts) aus Vilseck hat das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen bekommen. Regierungspräsident Axel Bartelt überreichte ihm die Auszeichnung in Regensburg.

Christof Strobl aus Vilseck (Landkreis Amberg-Sulzbach) ist einer von sieben Feuerwehr-Aktiven aus der Oberpfalz, die am Montag in Regensburg das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen erhalten haben. Im Auftrag des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann überreichte Regierungspräsident Axel Bartelt die Ehrenzeichen in einer Feierstunde im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz. Er bedauerte, dass die Bedeutung der Feuerwehren häufig erst dann deutlich werde, wenn die Medien über einen Großeinsatz berichten, wie zum Beispiel bei der Hochwasserkatastrophe im Juli dieses Jahres in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Etwa drei Wochen lang hätten damals zahlreiche Feuerwehrleute aus der Oberpfalz ihre Kameraden im Ahrtal bei der Bewältigung der Katastrophe unterstützt, betonte Bartelt. Dies zeige einmal mehr "die beachtliche Solidarität und den großen Zusammenhalt unter den Feuerwehren, besonders in Krisenzeiten". Der Regierungspräsident sagte weiter, "die über 44.000 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in der Oberpfalz setzen mit ihrem vorbildlichen Engagement ein wichtiges und beispielhaftes Zeichen für unser Gemeinwesen" und dankte stellvertretend den sieben ausgezeichneten Kräften für ihr großes Engagement.

Seit 1987 im Dienst

Christof Strobl hat im Mai 1987 seinen aktiven Dienst bei der Feuerwehr Vilseck begonnen. Schon in frühen Jahren habe er dort Verantwortung und Führungsaufgaben übernommen, sagte Bartelt in seiner Laudatio: Als Gruppen- und Zugführer habe Strobl "durch Umsicht, Erfahrung und Einsatzwillen" bei vielen Einsätzen dazu beigetragen, "dass der Schutz der Bürger seines Heimatortes immer gewährleistet werden konnte". Am 1. Juli 2011 berief der Amberg-Sulzbacher Kreisbrandrat Fredi Weiß Christof Strobl zum Kreisbrandmeister, zum 1. Juli 2017 wurde er zum Kreisbrandinspektor ernannt. Strobl habe "bei zahlreichen schweren Verkehrsunfällen auf den unfallträchtigen Bundesstraßen B 14 und B 299 sowie den Staatsstraßen 2123 und 2166" die Rettungsarbeiten geleitet.

"Als herausragendes Ereignis" erinnerte der Regierungspräsident an den Großbrand eines Entsorgungs- und Recyclingbetriebes in Ursulapoppenricht (Hahnbach), bei dem "es den Einsatz von 180 Rettungskräften zu koordinieren galt" und an ein schweres Unwetter über dem nördlichen Landkreis Amberg-Sulzbach 2017. Sein Organisationstalent und seinen Einsatzwillen habe Strobl auch im Januar 2019 als Koordinator beim Schneehelfer-Einsatz im Berchtesgadener Land gezeigt.

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Hintergrund:

Das Steckkreuz für Einsatzkräfte

  • Das Steckkreuz wurde vom Bayerischen Landtag als höchste Stufe des Feuerwehr-Ehrenzeichens als Auszeichnung für Einsatzkräfte geschaffen, die in besonderem Maße Einsatzfreude, Engagement oder Führungskraft gezeigt haben.
  • Bayernweit werden alle zwei Jahre etwa 60 Personen mit dem Steckkreuz ausgezeichnet.
  • Das Steckkreuz wird für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen oder bei der Bekämpfung von Bränden oder sonstigen Notständen vom Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration verliehen.
  • Es wird zusammen mit einer Anstecknadel, einer Bandschnalle und einer Verleihungsurkunde überreicht.
 
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