23.01.2020 - 14:35 Uhr
HohenburgOberpfalz

Regina Armbruster kandidiert für das Bürgermeisteramt in Hohenburg

Unabhängige Wählergemeinschaft Hohenburg kürt ihre Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl. Ihr Hauptaugenmerk soll auf sachliche und lösungsorientierte Politik in der Gemeinde gerichtet sein.

Regina Armbruster (vorne, Dritte von rechts) von der unabhängigen Wählergemeinschaft Hohenburg kandidiert für das Bürgermeisteramt in Hohenburg. Dazu gratulierte ihr Alois Siegert zusammen mit den anderen Listenkandidaten.
von Paul BöhmProfil

Bei der Nominierungsversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Allersburg hat die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Hohenburg Regina Armbruster einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl am 15. März gewählt. Wie sie gleich anmerkte, liegen ihr nicht nur die umfangreichen Planungen für die Weiterentwicklung des Marktes Hohenburg am Herzen, sondern auch der immer mehr an Bedeutung gewinnende demografischen Wandel der Gesellschaft: "Vor 150 Jahren lag die Lebenserwartung noch bei etwa 40 Jahren, heute hat sich das Lebensalter schon fast verdoppelt."

Die Folge sei auch in Hohenburg, dass die Senioren einen immer größeren Anteil der Bevölkerung ausmachen, sagte sie. "Für sie kann und muss noch viel getan werden." Es brauche Anreize, um die Leute vom Sofa zu holen. Sie müssten integriert werden und keiner von ihnen sollte zu Hause vereinsamen.

In den vergangenen sechs Jahren hätten die UWG-Gemeinderäte dazu beigetragen, dass viele Straßen saniert, Felssicherungen angegangen und Brücken instandgesetzt worden sind. Die fünf Feuerwehren seien mittlerweile alle bestens ausgestattet. "Trotzdem konnte die Schuldenlast der Gemeinde enorm gesenkt werden. Das alles wäre ohne Zuschüsse, ohne die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen des Freistaates nicht möglich gewesen", verdeutlichte Armbruster. "Aber keiner weiß, wie lange noch aus diesen Fördertöpfen geschöpft werden kann." Umso wichtiger sei es, den jahrzehntelangen Bemühungen von Kreisrat Sebastian Schärl und Altbürgermeister Gerhard Schärl zu folgen, um eine gerechte Verteilung der Ausgleichszahlungen für die Truppenübungsplatz-Randgemeinden zu erhalten. "Nun, da sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger der Thematik annimmt, können wir wieder Hoffnung schöpfen", sagte die Bürgermeisterkandidatin.

"Unser Ziel ist es, eine sachlich und lösungsorientierte Gemeindepolitik zu betreiben", unterstrich Regina Armbruster.

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