Neues Flurkreuz in Hohenkemnath eingeweiht

In der Ortschaft Hohenkemnath steht ein neues Flurdenkmal. Die Hohenkemnather Ruhestandswanderer hatten nämlich anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens beschlossen, ein Feldkreuz aufzustellen und das Ansinnen nun in die Tat umgesetzt.

Das neue Feldkreuz in Hohenkemnath wurde eingeweiht (von links): Ruhestandspfarrer Joseph Madathiparampil, Felix Blödt, Wolfgang Dandorfer, Bürgermeister Albert Geitner, Gerhard Gradl, Pfarrer Klaus Birnthaler, Winfried Wenkmann und Willi Penndorf.
von Autor SNNProfil

Feldkreuze haben in der Pfarrei Hohenkemnath eine lange Tradition und sind in den vergangenen Jahren wieder verstärkt in Erscheinung getreten oder wurden renoviert. Nach gut eineinhalb Jahren pandemiebedingter Pause, konnte nun ein neues Feldkreuz am ehemaligen Bahndamm eingeweiht werden.

Winfried Wenkmann konnte zur Einweihung viele Wanderfreunde und Ehrengäste begrüßen, den 1. Bürgermeister der Gemeinde Ursensollen Albert Geitner, die beiden Geistlichen Pfarrer Klaus Birnthaler und den Ruhestandspfarrer Joseph Madathiparampil. Bei ihren Touren haben sie den Landkreis Amberg-Sulzbach und angrenzende Landkreise kennen gelernt und kamen immer wieder an Kapellen, Bildstöcken, Wegkreuzen und Marterln vorbei. So lag es eigentlich nahe, zu ihrem zehnjährigen Bestehen ein Wegkreuz zu errichten. Das Kreuz wurde von Wanderfreund Willi Penndorf gespendet, von Mitgliedern restauriert und auf einem Stein befestigt. Dieser wurde von Gerhard Gradl aus Reusch an Ort und Stelle gebracht. Die Bronzetafel wurde von der Firma Modellbau Blödt gefertigt. Viele Helfer aus der Wandergruppe haben das Umfeld hergerichtet, bepflanzt und gepflegt. Dafür galt allen Helfern, die daran beteiligt waren, Winfried Wenkmanns Dank, ebenso der KSK/RK Hohenkemnath für die anschließende Bewirtung am Dorfplatz. Hierbei kam das von Hermann Dandorfer gestiftete Fass Bier zum Ausschank.

Pfarrer Klaus Birnthaler sprach im Anschluss die geistlichen Worte und nahm die kirchliche Segnung des Feldkreuzes vor. Albert Geitner, Ursensollens Bürgermeister, stellte bei seinen Ausführungen fest, dass das Feldkreuz mit Blickrichtung auf die Amberger Mariahilfbergkirche und die Annabergkirche in Sulzbach-Rosenberg ausgerichtet sei.

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Hohenkemnath bei Ursensollen

 

 

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