26.02.2019 - 11:28 Uhr
IllschwangOberpfalz

Kreisbrandrat lobt Gemeinde Illschwang: "Zieht immer mit für Feuerwehren"

Einen überwältigenden Vertrauensbeweis gibt es bei den Neuwahlen des Vorstands der Stützpunktfeuerwehr Illschwang. Der Mannschaft um Georg Graf bekommt ohne Gegenstimmen das Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen.

Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt. Vorne Dritter von rechts Vorsitzender Georg Graf, rechts Kreisbrandrat Fredi Weiß, vorne Dritter von links Bürgermeister Dieter Dehling.
von Norbert WeisProfil

Einziges neues Gesicht in der Führungsmannschaft der Feuerwehr Illschwang ist Daniel Dehling. Abschied aus dem Gremium nahmen Manfred Herbst und Herbert Vinzens. Ihnen dankte Graf für das jahrzehntelange große Engagement. Gegenwärtig zählt die Feuerwehr Illschwang 164 Mitglieder.

In seinem Bericht erwähnte Vorsitzender Georg Graf die Malerarbeiten im Obergeschoss des Gerätehauses. Der Unterrichtsraum bekam neue Vorhänge. Schriftführer Roland Huber erinnerte unter anderem an das Hallenfest, die Christbaumversteigerung, die Vereinsfahrt nach München, den Kameradschaftsabend mit Ehrungen, den Faschingsfrühschoppen und die Bergwandertour.

Bürgermeister Dieter Dehling wertete 40 Einsätze in einem Jahr als besondere Herausforderung. Er äußerte die Hoffnung, dass die Einsätze in diesem Jahr weniger werden. Großes Lob gab es von ihm für die Übungsbereitschaft. Er wünschte eine allzeit unfallfreie Rückkehr zum Gerätehaus. Kreisbrandrat Fredi Weiß bescheinigte der Gemeinde Illschwang, dass sie immer voll mitziehe, wenn es um Investitionen für das Feuerwehrwesen geht. Die Feuerwehr Illschwang habe das umfassende Pensum sehr gut gemeistert.

Zahlen und Fakten aus der Stützpunktfeuerwehr Illschwang:

Heuer schon bei zehn Einsätzen

Kommandant Thorsten Jobst führte zum 31. Dezember eine Truppe mit 50 Aktiven. Unter ihnen sind acht Gruppenführer, zwei Zugführer, ein Verbandsführer, 16 Atemschutzträger und 24 Maschinisten. Hinzu kommen elf Anwärter.

2018 fuhr die Feuerwehr Illschwang 40 Einsätze, gegliedert in 28 technische Hilfeleistungen, vier Brände, sieben freiwillige Tätigkeiten und einen Fehlalarm. 20 Mal rückten die Aktiven auf die Autobahn A 6 aus. Diese Einsätze seien zeitintensiv und auch für gut ausgebildete Leute mit hohem Gefahrenpotential verbunden. Jobst wies auch auf Probleme hin, bei Alarmierungen am Vormittag und frühen Nachmittag genügend Aktive zusammenzubringen. Heuer stünden nach nicht einmal ganz zwei Monaten schon zehn Einsätze zu Buche; darunter ein Unfall bei Aichazandt, bei dem eine Autofahrerin starb.

2018 gab es 16 allgemeine Übungen, zwei theoretische Unterrichte, einen erweiterten Erste-Hilfe-Kurs und eine Fortbildung zum Umgang mit Gefahrgut. In der Brandschutzwoche absolvierten die Feuerwehren der Gemeinde eine Großübung im Steinbruch in Götzendorf. Zwei Gruppen legten Leistungsabzeichen in verschiedenen Stufen ab. Der Kommandant stellte als übungsfleißigste Aktive Michael und Tobias Fleghel heraus.

Für die 16 Atemschutzträger berichtete Peter Schötz. Gefordert waren sie im vergangenen Jahr bei einem Lkw-Brand am Autobahnzubringer. Ein Höhepunkt seien die Ausbildungseinheiten im inzwischen abgerissenen alten Wirtshaus in Pesensricht gewesen.

Dieter Purrer erinnerte an vier Maschinistenübungen. Lobende Worte fand er für die Gerätehauspflege und die Instandhaltung der Gerätschaften. An den Fahrzeugen waren keine größeren Reparaturen erforderlich. Jugendwart Maximilian Herbst sprach von interessanten Einblicke für den Nachwuchs, die eine Fahrt zur Berufsfeuerwehr in Nürnberg vermittelt habe. Acht Anwärter legten erfolgreich den Wissenstest ab.

Neuwahlen:

Feuerwehr Illschwang

Vorsitzender: Georg Graf

Stellvertreter: Konrad Hochholzer

Schriftführer: Roland Huber

Kassier: Ronnie Kinast

Beisitzer: Andreas Geitner, Peter Schötz, Dieter Purrer, Gerhard Purrer und Daniel Dehling

Kassenprüfer: Werner Englhard und Hubert Deppe.

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