Auf ein bewegtes Leben blickt Josef Sellner aus Illschwang zurück, der bei guter Gesundheit seinen 85. Geburtstag gefeiert hat. Zu den Gratulanten gehörten Bürgermeister Dieter Dehling, Elisabeth Dürgner und Monika Gleißner für die katholische Pfarrei, Herbert Vinzens und Konrad Hochholzer für die Feuerwehr, Lorenz Geitner für den Schützenverein und Erna Englhard für den Gartenbauverein.
Besonders freute sich der Jubilar über das Ständchen einer Gruppierung des Männergesangvereins und den damit verbundenen Glückwünschen des Vorsitzenden Josef Geitner. Der Jubilar wurde in Muttersdorf im Sudetenland geboren und wuchs mit zwei Geschwistern auf dem landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern auf. Nach der Vertreibung aus der Heimat kam Josef Sellner über Lauda in Baden-Württemberg und Büthart bei Ochsenfurt 1952 in die Nähe von Straubing. Dort absolvierte er eine landwirtschaftliche Lehre.
1956 ließ er sich mit seiner Familie in Illschwang nieder, gepachtet wurde für zwölf Jahre ein Großteil der Landwirtschaft der Wirtsfamilie Nägerl. 1964 heiratete der Jubilar Rita Falk aus Illschwang. Das Paar, das im Sandäckerweg 1968 ein Haus mit Stallungen baute, bekam drei Kinder. Inzwischen hat Josef Sellner, der seit 1992 verwitwet ist, fünf Enkel.
Mit seiner Frau hatte der Jubilar eine Landwirtschaft betrieben, die Rita Sellner mit in die Ehe gebracht hatte. Von 1968 bis 1975 war Josef Sellner im Schichtbetrieb bei Siemens beschäftigt. Danach folgten sieben Jahre im Rohrwerk in Rosenberg und schließlich war er bis 1991 bei der Baufirma Kopp. Josef Sellner, dessen Bruder Franz mit Familie ebenfalls in Illschwang lebt, führt seinen Haushalt noch selbst. Er erledigt auch alle Besorgungen. Jeden Tag, wenn es das Wetter zulässt, geht er spazieren.













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