"Wenn es so weiterläuft, ist es sehr gut", sagt Manfred Urban, der am Ortseingang von Irchenrieth den "Tierpark Gleitsbachtal" führt. Weil er in Pandemiezeiten keine Einnahmen hat, spielt er mit dem Gedanken, seinen Bestand von über 70 Vögeln und Vierbeinern kräftig zu reduzieren. "Aber von Schlachten war nie die Rede", biegt er eine Formulierung von Oberpfalz-Medien gerade. Es gehe vielmehr ums Verkaufen oder Verschenken. Gleichwohl ist die beliebte Einrichtung in Gefahr.
Doch durch den Bericht von Oberpfalz-Medien, sähe die Lage nun besser aus. "Es hat etliche Pauschalspenden gegeben und auch Anfragen für Tierpatenschaften." Genaueres könne er erst sagen, wenn er Mitte der Woche mal die Bankauszüge einsieht. In Sachen Patenschaften sei auch noch einiges unklar. Viele hätten sich gemeldet und sich das System erklären lassen, wollten es aber noch mit Partnern oder der Familie absprechen.
Bei diesen Tierpatenschaften bekommt der Pate eine Urkunde, wenn er einen bestimmten Betrag für ein bestimmtes Tier für ein Jahr im Voraus bezahlt. Die Tarife hat Urban auf seine Homepage gestellt. Weitere Privilegien seien mit einer Patenschaft nicht verbunden. "Ich arbeite allein den ganzen Tag für die Tiere. Es geht leider nicht, jemanden extra zu begleiten, wenn er zu uns kommt", bedauert der Hobby-Zoologe. Auch mit Futterspenden kann er nichts anfangen. "Was nutzen mir tonnenweise Semmeln? Es geht darum, die laufenden Kosten für Versicherung, Strom und Wasser zu decken."
Einstweilen spart die Facebook-Gemeinde auf den Seiten von Onetz nicht mit Ratschlägen zum Thema Tierhilfe. Sie reichen von veganer Ernährung bis zum Vorschlag, Einrichtungen für Jugendpädagogik Patenschaften übernehmen zu lassen.

















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