Im Biergarten der Schlossschänke Kaibitz lieferten die „Goodlands“ auf Einladung der Kulturfreunde Kaibitz ein begeisterndes Vier-Stunden-Programm ab. Die Rahmenbedingungen passten: Das Ambiente ist für musikalische Veranstaltungen ideal, das Wetter spielte hervorragend mit und – nicht unerheblich in der heutigen Zeit – die Zuhörer waren äußerst diszipliniert und hielten sich an die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln.
Um hier bereits im Vorfeld potenzielle Probleme zu minimieren, war eine Anmeldung nur als Gruppe mit acht bis zehn Personen möglich, so dass eine Tischgarnitur besetzt werden konnte. „Das hat sehr gut geklappt“, so Wirtin Martina Eibisch. Und zwar so gut, dass elf Stunden nach Ankündigung der Veranstaltung das kostenlose Konzert mit knapp 200 Gästen bereits „ausverkauft“ war.
„Small Band – Big Rock“
Die „Goodlands“ mit ihrer 15-jährigen gemeinsamen Musik-Geschichte sind nicht nur „alte Hasen“, sondern gehören auch zweifellos zu den besseren Cover-Rock-Bands in der Region. Dies wurde auch an diesem lauen Sommerabend in Kaibitz deutlich. „Small Band – Big Rock“ lautet das Motto der Band – und das war wirklich nicht übertrieben. Ein regelrechtes musikalisches Feuerwerk lieferten die Herren an den Instrumenten und Mikrofonen ab: Auf der Bühne waren zu erleben Dr. Ralf Cronenberg als Drummer und „Conférencier“ des Abends, Andreas Demleitner an der Gitarre sowie Manu Roder am Bass. Der „etatmäßige“ vierte Mann der „Goodlands“ – Bernd Kowalevski – kümmerte sich an diesem Abend um den Sound und ums Mischen.
Eröffnet wurde der Abend – quasi programmatisch - mit „Old Time Rock and Roll“. Die Setlist war äußerst vielfältig, viele absolute Kracher der Musikgeschichte fanden den Weg ins Programm – von „Ride like the wind“ und „Another bites the dust“ über „Dancing on the ceiling“ und „Papa was a rolling stone“ bis hin zu „Highway to hell“ und „Smoke on the water“. Die Musiker hatten offensichtlich ihren Spaß, der sich auch aufs Publikum übertrug.
Tanzen am Tisch
Eine Tanzfläche gab es coronabedingt freilich nicht, aber ungewöhnliche Zeiten machen auch kreativ – so wurde eben am Tisch getanzt und die Abstände wurden auch weiterhin eingehalten. Feiern kann also auch in Corona-Zeiten Spaß machen. Zur feinen Musik des Abends gab es auch feines Trinken und Essen, so dass der Konzertabend ein riesiger Erfolg wurde.
















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