Sinnvoller geht es kaum: Die ehemalige Bauschutt- und Hausmülldeponie bei Höflas verwandelte sich in den vergangenen Wochen in einen Photovoltaik-Park. An der kurzen offiziellen Eröffnung nahmen neben den Repräsentanten der Neue Energien West eG (NEW) auch Vertreter der Stadt Kemnath teil. NEW-Vorstandsvorsitzender Helmuth Wächter machte deutlich, dass durch den PV-Park eben kein wertvolles Ackerland der Bewirtschaftung entzogen worden sei. Die Gesamterzeugung der PV-Anlage beträgt jährlich bis zu 4.250.000 kWh: Diese werden von 12.653 Solar-Modulen erzeugt. Die Einspeisung des erzeugten Sonnenstroms erfolgt seit vergangener Woche 2,3 Kilometer entfernt an der Trafostation bei der Kläranlage Kemnath.
Umgesetzt wurde das Energieprojekt von der Neue Energien West eG mit der Bürgerenergiegenossenschaft West eG. Die Investitionssumme liegt bei etwa 2,4 Millionen Euro. Wächter dankte den Verantwortlichen der Stadt Kemnath – dem Bürgermeister und den Mitarbeitern im Bauamt – sowie der Errichterfirma Envalue aus Garham und allen anderen am Bau Beteiligten für die stets gute und zuvorkommende Zusammenarbeit. „Was lange währt, wird endlich gut“, betonte Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler. Er erinnerte daran, dass es die ersten Verhandlungen bereits 2016 gegeben hatte. „Ich denke, dass eine bessere Nutzung der Fläche als auf diese Weise gar nicht möglich ist“, sagte Schäffler. NEW-Geschäftsführer Bernhard Schmidt informierte, dass für die Fläche eine Schafbeweidung ab Frühjahr geplant sei. Außerdem seien Bienenvölker auf dem Areal vorstellbar. Eine offizielle Einweihung der Anlage sei im kommenden Jahr vorgesehen.















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