(jzk) Graz, die Südsteirische Weinstraße und die slowenische Stadt Maribor waren Ziele der Viertagesfahrt des Katholischen Frauenbundes und der Pfarrei Kemnath. Auch Stadtpfarrer Konrad Amschl war dabei.
Das erste Reiseziel war das Augustiner-Chorherrenstift Sankt Florian in Oberösterreich. Bei einer Führung durch die barocke Stiftsbasilika kam die Reisegruppe auch zum Sarkophag des berühmten Komponisten Anton Bruckner. Der wirkte dort als Organist und wollte unter der großen Brucknerorgel bestattet sein.
Nach dem Mittagessen in Sankt Florian fuhr der Reisebus weiter zum Hotel Weinlandhof in der Marktgemeinde Gamlitz in der Steiermark.
Sehr gut hat den Reiseteilnehmern am zweiten Tag die Besichtigung von Graz, der Hauptstadt des südösterreichischen Bundeslandes Steiermark, gefallen. Der Hauptplatz bildet das Kernstück der mittelalterlichen Altstadt. Die umliegenden schmalen Gassen mit Gebäuden im Renaissance- und Barockstil sind von Geschäften und Restaurants gesäumt.
Am dritten Tag ging es entlang der südsteirischen Weinstraße weiter nach Maribor (Marburg an der Drau). Die zweitgrößte Stadt Sloweniens liegt inmitten der hügeligen Weinregion an der Drau. Sie ist ein römisch-katholischer Erzbischofssitz und beherbergt seit 1975 die Universität Maribor. Maribor wurde zur Alpenstadt des Jahres 2000 gekürt, war 2012 Kulturhauptstadt Europas und ein Jahr später Europäische Jugendhauptstadt. Am nahegelegenen Grajski Trg, dem Hauptplatz der Altstadt, steht das Rathaus im Renaissancestil aus dem Jahres 1515. Ganz in der Nähe steht die Burg von Maribor aus dem 15. Jahrhundert mit einer Ritterhalle mit Fresken und dem Regionalmuseum von Maribor mit umfangreichen Ausstellungen regionaler Artefakte.
Ein Himmelreich aus Hügeln und Weingärten war für die Kemnather Ausflügler die südsteirische Weinstraße. Mischwälder, Kürbisfelder und Streuobstwiesen boten ein abwechslungsreiches und romantisches Bild.
Ein unvergessliches Erlebnis war am vierten und letzten Tag der Sonntagsgottesdienst im Benediktinerstift Admont im Norden der Oststeiermark. Es wurde im Jahre 1074 und ist damit das älteste bestehende Kloster in der Steiermark. Es liegt am Zugang zum Nationalpark Gesäuse. Das Stift enthält die größte Klosterbibliothek der Welt und ein modernes Museum.
Nach dem Mittagessen und der Führung konnten interessierte Reiseteilnehmer die Klosteranlage noch auf eigene Faust erkunden.
Um 15 Uhr begann die Heimreise. Gegen 22 Uhr kamen alle wieder wohlbehalten in Kemnath an. Alle waren tief beeindruckt von der erlebnisreichen Fahrt. Die Stimmung war sehr gut. Der Wettergott hatte sich von seiner besten Seite gezeigt.













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