Kirchenthumbach
27.09.2026 - 12:28 Uhr

Projekt gestartet: Der Thimbach darf wieder frei fließen

Die Ortsgruppe Kirchenthumbach des Bund Naturschutz und das Wasserwirtschaftsamt Weiden setzen Maßnahmen zur ökologischen Durchgängigkeit des Thumbachs um. Erste Erfolge sind bereits sichtbar.

Die Ortsgruppe Kirchenthumbach des Bund Naturschutz, die Gemeinde Kirchenthumbach, die Organisation Fluss.Frei.Raum und das Wasserwirtschaftsamt Weiden haben konkrete Maßnahmen zur naturnahen Umgestaltung des Thumbachs gestartet. Ziel ist es, die ökologische Durchgängigkeit des Bachs zu verbessern, wie die Organisationen mitteilen.

Der Startschuss fiel mit einem Spaziergang an Ostern entlang des Thumbachs, bei dem auffiel, dass der Bach kein sichtbares Leben enthält. Eine der Ursachen: Der Bach ist durch künstliche Staustufen und Wehre nicht durchgängig. Unter der Leitung von Reinhold Wilterius, Vorsitzender der Ortsgruppe, wurde recherchiert, was unternommen werden kann.

Die Gemeinde Kirchenthumbach ist für den Thumbach als Gewässer dritter Ordnung zuständig. Fachliche Beratung kam vom Wasserwirtschaftsamt Weiden, das bereits ein Umsetzungskonzept in der Schublade hatte. Dieses Konzept beschreibt zwölf Maßnahmen, von denen elf im Rahmen der Gewässerunterhaltung umgesetzt werden können. Fünf Maßnahmen verbessern konkret die ökologische Durchgängigkeit.

Anfang September startete das erste Projekt: die teilweise Beseitigung der Staustufe bei der Mittelmühle. Bauhofleiter Jürgen Adelhardt organisierte schweres Gerät, während zwei Vertreterinnen von Fluss.Frei.Raum die fachliche Durchführung übernahmen.

Nach wenigen Stunden war der Bach an dieser Stelle wieder durchgängig. Bürgermeister Plößner betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Fachbehörden und Partnern. Weitere Maßnahmen sind den Angaben nach bereits in Planung.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.