Viel Geld in die Hand nimmt die Zimmerstutzengesellschaft „Eichenlaub“ Königshütte, um den bisher schon elektronisch betriebenen Schießstand neu auszustatten und eine neue LED-Beleuchtung im Schützenheim zu installieren. Corona machte es möglich, weil derzeit kein Schießsport erlaubt ist und die Mitglieder Zeit hatten, kräftig anzupacken. Sie brachten den Schießstand auf den modernsten Stand der Technik.
„Wir waren 2003 die ersten im Stiftlandgau, die einen vollautomatischen elektronischen Schießstand hatten“, ist Vorsitzender Eberhard Kirchner noch heute stolz. Nach über 17 Jahren war jedoch die Technik schon wieder veraltet. Mit Hilfe der Firma Meyton-Elektronik wurde jetzt die neue Software installiert. Neu ausgestattet wurden alle zehn elektronischen Schießstände. Von Ende November bis Ende Januar liefen die Installationsarbeiten, federführend erledigt von Schützenmeister Franz Paschke und Jugendleiter Julian Männer.
Nach der achtwöchigen Eigenleistung kann sich das Ergebnis sehen lassen. Den Schützen stehen wieder modernste elektronische Schießstände zur Verfügung, die kaum Wünsche offen lassen. Mit Hilfe eines Monitors wird das Schießergebnis sofort genauestens angezeigt. Zusätzlich erhält das Schützenhaus noch eine neue LED-Beleuchtung, auch um die wertvolle Energie sparsamer zu verbrauchen.
Die Kosten bezifferte Vorsitzender Eberhard Kirchner auf über 15.000 Euro, wobei rund die Hälfte Fördermittel des Freistaates Bayern sind. Einen größeren Geldbetrag erhielt der Verein durch Spenden der Mitglieder und der heimischen Wirtschaft, dadurch wird der Eigenanteil etwas abgefedert. Besonders dankbar sind die Schützen Franz Paschke und Julian Männer, die dank ihres Könnens und technischen Verständnisses dem Verein viel Geld sparten.
Möglich wurden die Arbeiten an der Schießanlage nur, weil derzeit der Trainings- und Schießbetrieb komplett eingestellt ist. Nun fiebern die Schützen natürlich darauf hin, endlich wieder loslegen zu können. Ein Beginn des Trainings und der Wettkämpfe ist derzeit zwar noch nicht abzusehen, doch die besten Voraussetzungen dafür sind geschaffen.
Das barrierefrei ausgebaute Schützenhaus ist auch bei behinderten Sportlern beliebt















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