Königstein
27.04.2026 - 11:47 Uhr

Jugend gestaltet Königstein: Ideen für Zukunft und Freizeit

In Königstein diskutieren 30 Jugendliche beim Workshop „Sag wAS“ ihre Ideen für die Gemeinde. Sie präsentieren Bürgermeister Kaduk ihre Wünsche: Ein besserer Volleyballplatz, ein Jugendtreff und eine Downhillstrecke stehen im Fokus.

„Sag wAS - Gestalte die Zukunft Deiner Heimat“ . So lautete das Thema der Veranstaltung in der Stadelreihe Königstein, zu der sowohl der Kreisjugendring als auch die Kommunale Jugendarbeit Amberg-Sulzbach eingeladen hatten. Die Marktgemeinde Königstein schrieb Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren an. Bürgermeister und Marktrat freuten sich über 30 Jugendliche, die gekommen waren. Sie wurden zuerst von ihnen mit Pizzas verköstigt.

Ganz konkrete Vorschläge

Die Jugendbeauftragten Nadine Wagner und Anita Kinscher führten durch das Programm. Sie erklärten: „Seit fünf Jahren machen wir diese Veranstaltung, mittlerweile zum 25 sten Mal.“ Sie seien sehr beeindruckt, was daraus in einigen Gemeinden entstanden sei. „Traut euch Eure Meinung zu sagen“, riefen sie den Jugendlichen zu. Es gab drei Stationen mit Tafeln und den vier Impulsen: Das finde ich gut! Das muss besser werden! Dieses Angebot fehlt/Wünsche an Vereine. Das wünsche ich mir zusätzlich!

In Gruppen diskutierten die Jugendlichen und erarbeiteten Lösungen, Ideen zur Freizeitgestaltung und Infrastruktur. Toll fanden die Jugendlichen den Fußballplatz, das Schwimmbad, das Gemeindeschießen und das Bauerntheater. Als Kritikpunkte nannten sie die Steine im Volleyballfeld auf der Liegewiese im Freibad. Bürgermeister Jörk Kaduk versprach, die Steine vom Bauhof bis zur Eröffnung des Bades entfernen zu lassen. Auch die Erneuerung der Straße von Kürmreuth nach Hannesreuth sollte in Angriff genommen werden, meinte die Jugend. Der Bürgermeister will nun dazu ein Angebot einer Baufirma zur Straßenausbesserung einzuholen.

Downhill auf eigene Gefahr

Weitere Wünsche waren eine Tischtennisplatte am Kneippbecken, sowie ein Eis- und Snackautomat. Eine Downhillstrecke im Wald war ebenfalls der Wunsch von vielen Buben. „Wir suchen einen Waldbesitzer, der seinen Wald dafür zur Verfügung stellen würde,“ erklärte Kaduk. Selbstverständlich geschehe dies für die Radfahrer auf eigene Gefahr. Der Wunsch nach einem Jugendtreff gestalte sich schwierig, da für die Betreuung gesorgt werden müsse, meinte das Gemeindeoberhaupt. Dennoch soll ein Stundenplan erstellt werden, wann Jugendliche Zeit hätten und dann den Jugendtreff besuchen wollten. Zusätzlich standen noch ein Kletterpark, eine Kegelbahn und E-Scooter zum Ausleihen auf der Wunschliste.

Kreis- und Marktrat Hans Martin Grötsch war beeindruckt: „Diese konstruktive Arbeit und diesen Weitblick würde man sich oft auch von uns Erwachsenen wünschen“. Die Ergebnisse, die Wünsche und die Kritik der Jugendlichen sollen nun im Marktrat besprochen werden. Abschließend stellten die beiden Jugendbeauftragten der Marktgemeinde Michael Pirner und Christian Koch fest: „Es lohnt sich, in die Jugend zu investieren!“

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