Harrer ist verantwortlich für die Förderung der Gemeinde im Städtebau. Höcht hatte bereits im Vorfeld telefonisch Gespräche über den Ist-Zustand und über die Fortschritte der laufenden Förderprojekte mit der Regierungsdirektorin geführt. Fragen waren: Welche Weiternutzung auf der freigewordenen Fläche nach dem Abbruch der Porzellanruine ist möglich? Wo kann ein neuer Bauhof mit Hilfe der Städtebauförderung angesiedelt werden?
Auf Vorschlag der Regierung wurde kurzfristig eine Ortsbegehung veranschlagt, um die neuen Wünsche und Ziele in einem persönlichen Gespräch zu erläutern. Auch Stadtplaner Dr. Emil Lehner mit seiner Tochter Christina war vor Ort. In einer Präsentation stellte Lehner die bereits abgeschlossenen Tätigkeiten und die laufenden Projekte vor. Eine Gegenüberstellung der geplanten und letztendlich verrechneten Kosten aus den vergangenen Jahren ließen ein sehr zielgerichtetes Handeln erkennen, wobei die gebilligten Fördermittel aufgrund noch offener Projekte wie Anschaffung weiterer Spielgeräte im Bürgerpark oder die Realisierung eines Historienpfades im Friedenshain noch nicht aufgebraucht sind.
„Für so eine kleine Gemeinde wie Krummennaab war und ist eine solche Umstrukturierung des Ortes eine große Aufgabe. Mein Dank ergeht an das gesamte Gremium, das sich all diese Schritte zugetraut und ausgeführt hat“, blickte Harrer zufrieden auf den bisherigen Verlauf der Städtebauförderung auch zu Zeiten von Höchts Vorgänger Uli Roth zurück.
Im zweiten Block wurde in einer offenen und visionären Diskussion über die Zukunft von Krummennaab gesprochen. Viele Fragen und Anliegen des Gremiums für einen möglichen Standort eines neuen Bauhofs, die Realisierung eines Dorfladens und eine kurzfristige Umsetzung der Idee eines gemeinsamen Backofens konnten mit der Regierung besprochen werden. In einer Machbarkeitsstudie sollen Möglichkeiten der notwendigen Entwicklungen für eine zukunftsfähige Gemeinde erkundet und geprüft werden. Eine Ortsbegehung rundete den gut dreistündigen Besuch ab.















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