13.11.2018 - 11:42 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Hotelfach: Katharina Klinger aus Kümmersbruck ist Jugendmeister

Sie ist die Beste ihres Faches in ganz Deutschland: Katharina Klinger aus Kümmersbruck ist Jugendmeister im Ausbildungsberuf Hotelfachfrau.

Katharina Klinger, Carina Linnemann und Julia Wörishofer (von links) sind die beste Mannschaft und holen Gold für den Freistaat bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Hotel- und Gastgewerbe.
von Heike Unger Kontakt Profil

Bayern räumt bei diesem 39. bundesweiten Nachwuchswettbewerb des Gastgewerbes kräftig ab - mit zwei Einzeltiteln und Mannschaftsgold. 48 Teilnehmer aus 16 Landesverbänden des Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) waren in Berlin angetreten, um bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Hotellerie und Gastronomie die Besten ihres Fachs zu ermitteln. Neben schriftlichen Arbeiten und der Warenerkennung gehörten zu den Wettkampfaufgaben je nach Ausbildungsberuf das Zubereiten von Speisen, das Mixen von Cocktails, das Gestalten von Speisekarten, das Eindecken von Tafeln, das Erarbeiten von Konzepten oder das Führen von Rezeptions- und Verkaufsgesprächen.

Drei Kandidaten aus einem Landesverband bildeten eine Mannschaft. In der Teamwertung gewann Bayern vor Niedersachsen und Baden-Württemberg. Im Ausbildungsberuf Hotelfachfrau siegte Katharina Klinger (Kümmersbruck) vom The Charles Hotel Rocco Forte in München.

Die Teilnehmer hatten sich zuvor in Landeswettkämpfen qualifiziert. "Es sind die Besten der Besten, die hier in Berlin zusammengekommen sind", sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllickbei der Siegerehrung im Hotel Adlon Kempinski Berlin vor 350 geladenen Gästen. Die Preisträger seien "erstklassige Botschafter für die Branche der Gastfreundschaft". Zöllick würdigte auch die Ausbildungsbetriebe: "Die Jugendmeisterschaften liefern den Beweis, dass sich die Investitionen in die Ausbildungsqualität lohnen." Die vielen guten Betriebe müssten das Bild der Branche prägen. Zöllick rief dazu auf, bei den Anstrengungen für eine attraktive und zeitgemäße Ausbildung nicht nachzulassen. Von der Politik wünschte sich der Dehoga-Präsident in Zeiten des Fachkräftemangels und der Herausforderungen der Demografie "mehr Wertschätzung für die Branche und eine Offensive für die duale Ausbildung."

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