01.08.2018 - 19:19 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Hundehalterin sagt: Es war ganz anders

Ein Hund hetzt ein Rehkitz, das danach eingeschläfert werden muss: Diese Polizeimeldung vom Dienstag hat für Debatten im Internet gesorgt - nun ist es die Hundebesitzerin, die sich "gehetzt" fühlt. Und zu unrecht beschuldigt.

Symbolbild.
von Heike Unger Kontakt Profil

(eik) Sie hat sich bei der Redaktion gemeldet und dabei eine andere Version des Vorfalls erzählt. Passiert sei der während eines Kindergeburtstags. Als eines der Kinder das Hoftor für seine Mutter aufgehalten habe, sei der Hund der Gastgeberin herausgelaufen. Ein großes, aber sehr liebes Tier, wie diese betont - und es habe das Kitz auch nicht gejagt, sondern es nur beschnuppert.

Das Reh sei auch nicht vor ihm davongelaufen. Die Frau betont, das Kitz sei vielmehr zuvor von einem Mähdrescher "gehetzt" worden. Vor dem sei das Tier schon Tage vorher in die Nähe ihres Grundstücks geflüchtet - wo es zwei, drei Tage lang in der sengenden Hitze unterwegs gewesen sei, ohne dass man ihm habe helfen können. Die Hitze und den Schock wegen des Mähdreschers hält die Hundehalterin für den Grund dafür, dass das Tier am Ende so elend beieinander war, dass es eingeschläfert werden musste.

Sie selbst habe die Polizei gerufen, nachdem sie den zuständigen Jagdpächter nicht erreicht habe - "ich war total fertig, habe Rotz und Wasser geheult", weil ihr das Kitz so leid getan habe. Ihr Hund habe damit nichts zu tun, betont die Frau - die sich aufgrund des anderslautenden Polizeiberichts wüsten Beschimpfungen ausgesetzt sieht.

Die Vorgeschichte

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