05.12.2021 - 10:30 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Kameradschaftsabend der Feuerwehr Kümmersbruck mit Ehrungen

Kameradschaft und Zusammenhalt, das sind zwei wichtige Bausteine im Jahresablauf einer Feuerwehr. In Kümmersbruck ist das nicht anders. Den Kameradschaftsabend will die Wehr daher nicht missen, auch nicht in Pandemiezeiten.

Der Kameradschaftsabend der Feuerwehr Kümmersbruck lief heuer in abgespeckter Form ab.
von Klaus HöglProfil

Der Kameradschaftsabend der Feuerwehr Kümmersbruck lief heuer anders als sonst ab. Statt fast einer Hunderschaft an Teilnehmern, war es heuer ein sehr überschaubarer Kreis von Verantwortlichen, der sich traf. Statt ellenlangen Grußreden gab es Videobotschaften und Ehrungen per Hausbesuch. Vorsitzender Christopher Richter, sein Schriftführer Thomas Walter und Kommandant Alwin Holzner haben aus der Not eine Tugend gemacht und einen virtuellen Kameradschaftsabend für die Kümmersbrucker Floriansjünger auf die Beine gestellt. 137 Jahre besteht nun die FFW Kümmersbruck, vormals Gärmersdorf, zum zweiten Mal erst gab es in Folge im Vereinsheim eine virtuelle Zusammenkunft. Die Verantwortlichen wollten am Ende des ereignisreichen Jahres auf keinen Fall einfach so zur Tagesordnung übergehen, das hätte die FFW Kümmersbruck wohl auch nicht verdient. Immerhin, so war zu hören, war Wehr 2021 insgesamt 85 Mal im Einsatz, darunter fielen 40 eigentliche Aufgaben, wieder viele technische Einsätze sowie vielschichtige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Rund 30 Drohneneinsätze

Kümmersbruck ist zudem Drohnenstandort. Rund 30 Mal wurde in diesem Jahr ein Drohneneinsatz nötig. Hinreichend Gelegenheit also, sich zu beweisen. Das hat auch Bürgermeister Roland Strehl vom Vereinsheim aus in die Wohnungen verbreitet: „Die Einsatzbereitschaft der FFW Kümmersbruck war stets gegeben und macht mich stolz. Ihr seid immer da gewesen“, lobte er. "Die Kameradschaft war stets beispielhaft." Für den Landkreis hat KBI Hubert Blödt zusammengefasst den Stellenwert der FFW in der Gemeinde hervorgehoben. In Bezug auf die Drohne meinte er: „Das hat sich in Kümmersbruck als hervorragendes Einsatzmittel herauskristallisiert.“ Kommandant Alwin Holzner lobte die Teilnehmer der Leistungsprüfungen. Die Prüfungen hätten insgesamt vier Gruppen mit großer Disziplin gemacht. Daniel Pohl rief die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr 2020 und 2021 in Erinnerung. Sebastian Gassner blickte auf die "freilich eingeschränkten", gesellschaftlichen Ereignisse der Jahre 2020 und 2021 zurück. Jugend und Kinderfeuerwehr, für die Florian Vogl Bilanz zog, seien in Kümmersbruck ein ganz wesentlicher Eckpfeiler, die seit der Gründung "ganz besonders gefordert und gefördert werden".

Ehrung von Mitgliedern

Bei der FFW Kümmersbruck sind jedes Jahr relativ viele Mitglieder zu ehren, die schon 50 Jahre und sogar noch länger dabei sind. 60, 70 und 75 Jahre Mitglied bei der Feuerwehr oder überhaupt in einem Verein, werden wohl nicht mehr oft erreicht, war zu hören. Geehert wurden: für 30 Jahre: Mathias Bauer, Stephan Bauer, Mario Forster, Walter Förster, Stefan Gaßner, Klaus Laßen, Michael Leitl, Wolfgang Meier Michael Baumer; 40 Jahre: Franz Meier, Anton Auer, Martin Binner, Helmut Hoffmann, Eduard Breitkopf, Wolfgang Graf, Rudold Leitl sen. Wolfgang Leitl, Thomas Lotter; 50 Jahre: Wilhelm Breitschaft jun., Josef Ferer sen. Anton Gruer, Michael Hausmann jun., Johann Meiler, Willibald Meiler, Hermann Schlosser; 60 Jahre: Alfons Purschke sen.; 65 Jahre: Konrad Graf; 70 Jahre: Johann Daller sen., Siegfried Leitl; 75 Jahre: Georg Ries.

Drohne als wichtiges Feuerwehr-Einsatzgerät

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