28.07.2020 - 08:52 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Skatepark Kümmersbruck ist eröffnet

Ausprobiert und für gut befunden: Im neuen Skatepark in Kümmersbruck versuchen sich bereits seit einigen Tagen Jugendliche auf den Skaterrampen, Curbs und Rails. Ihr Urteil fällt durchwegs positiv aus.

Der neue Skatepark in Kümmersbruck ist eröffnet. Das Band durchschneiden Bürgermeister Roland Strehl (Mitte), Helena Schubert (rechts daneben) und dies gemeindliche Jugendbeauftragte Sonja Finsterer (rechts).
von Klaus HöglProfil

Jetzt wurde die Skatebahn, für die der erste Spatenstich Ende April 2020 vollzogen worden war, pünktlich zum Ferienbeginn höchst offiziell mit dem obligaten Banddurchschneiden seiner Bestimmung übergeben. Bürgermeister Roland Strehl ging auf die rund 20 Jahre währende Entstehungsgeschichte der Skatebahn ein, an deren nördlichem Ende noch ein Jugendtreff entstehen wird.

Bisher sei der Bau am Standort, aber auch am letzten politischen Willen gescheitert, blickte Strehl zurück. 2017 habe die Gemeinde einen erneuten Anlauf unternommen, als Skatepark und offene Jugendarbeit auf der Agenda gestanden seien. Gemeindejugendpflegerin Helena Schubert hat laut Bürgermeister gemeinsam mit Jugendlichen ein Grobkonzept erarbeitet, der Bauausschuss und der Gemeinderat das Vorhaben zwischen TSV- und TC-Gelände abgesegnet.

Seit über 15 Jahren auf der Agenda

Kümmersbruck

Strehl bezifferte die Kosten für die Anlage auf 80 000 Euro. Darin enthalten sind allein 73 000 Euro für den blanken Beton, 6000 Euro für Lärmschutz und 25 000 Euro für Baumeisterarbeiten, die größtenteils der gemeindliche Bauhof erledigt hat. Beim Kreisjugendring des Landkreises hat die Gemeinde eine Förderung von 20 000 Euro beantragt.

Architekt Manfred Steininger, verantwortlich für Planungen und Ausführung, ging auf den raschen Fortgang der Arbeiten ein. Er erwähnte die diffizilen Betonarbeiten der auf Skateparks spezialisierten Herstellerfirma Steve Werner aus Regensburg und dankte dem Bauhof Kümmersbruck für seinen Einsatz. Steve Werner sprach von einem „sehr interessanten Projekt mit einem coolen Endergebnis“. Die Verwaltung habe ihren Teil dazu beitragen, jetzt fehlten noch der Zaun und diverse Außenarbeiten.

Jugendpflegerin Helena Schubert äußerte ihre Freude über die Eröffnung: „Das ist für mich heute ein großer Tag. Der Gemeinderat hat die Chance erkannt, was so eine Anlage bedeuten kann.“ Ohne Regeln werde es aber nicht gehen, sagte sie: Die Öffnungszeit solle voraussichtlich auf 20 Uhr werden, "das muss aber nicht so bleiben". Roland Strehl wünschte sich auf dieser Anlage ein „unfallfreies Sporteln, friedvolles Miteinander, Rücksichtnahme auf andere Sportler und das Einhalten der Regeln“.

Die Jugendlichen probieren schon eifrig die neue Skateranlage in Kümmersbruck aus.
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