Eigentlich wäre zu Kirwabeginn in Kürmreuth wieder das traditionelle Fußballspiel zwischen Oberdorf, den „Moderern“, und dem Unterdorf, den „Kanalratz'n“, an der Reihe gewesen. War der Grund für die Absage vielleicht die deutliche Niederlage aus dem vergangenen Jahr? Diese Frage sorgte jedenfalls für einige schmunzelnde Gesichter.
Abwechslungsreiche Disziplinen
Kurzerhand wurde aus der Not eine Tugend gemacht. So gab es, organisiert durch die Barfuß-Tramps, eine kleine Olympiade. Mehrere Mannschaften stellten sich den abwechslungsreichen Disziplinen wie Maßkrugstemmen, Dosenwerfen, Gummistiefelweitwurf, Torwandschießen sowie dem herausfordernden Eierlauf im Team mit zusammengeschnürten Beinen. Viel Ehrgeiz, noch mehr Spaß und eine gehörige Portion Teamgeist brachten Gold, Silber und Bronze.
Am Samstag war erneut die Muskelkraft der Kirwaboum beim Aufstellen des Kirwa-Baumes gefragt. 28 Meter mussten mit Schwalben in die Senkrechte gebracht werden und zieren nun den Dorfplatz. Im Truppenübungsplatz klafft sicherlich nun eine Lücke, aber es war ja genehmigt worden. Mittagstisch gab es im und um dem Gasthaus "Zur Post". Am Abend unterhielten die „Jungen Spitzboum“.
30 Minuten Tanz um den Baum
Der Sonntag begann mit dem Kirwa-Gottesdienst in St. Laurentius. Schnell füllten sich die Kirwabänke danach zum Mittagstisch mit einem guten Schluck Festbier. Nachdem die Kirwamoila eingesammelt waren, gab es am Nachmittag das Baumaustanzen. Fast 30 Minuten zeigten 13 Kirwapaare Show- und klassische Tänze rund um das Schmuckstück Kirwabaum. Die drei Musiker – ohne Namen – stoppten ohne Blicke auf die Tänzer ihre Musik und das Oberkirwapaar Tina Wittmann aus Kürmreuth und Mirco Brunner aus Etzelwang war bestimmt. Die hohen Temperaturen waren schnell vergessen und danach wurde kräftig gefeiert.
Dou musst hi, hieß es am Kirwamontag nachmittags. Die beiden Kürmreuther Vereine Freiwillige Feuerwehr Kürmreuth-Hannesreuth und die Barfuß-Tramps übernahmen erstmals die Nachkirwa am Dorfplatz. Viele Gäste mit den Kirwaleuten freuten sich auf die Livemusik und auf Essen, Kaffee und Kuchen, sowie Getränke und Süßigkeiten. Für die Kinder gab es spezielle Drinks und auch eine Hüpfburg für die Bewegung.




















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