02.05.2019 - 12:13 Uhr
Lerau bei LeuchtenbergOberpfalz

Lerauer Wehr: Erst Maibaum, dann neues Fahrzeug

"Alles neu macht der Mai", gilt in diesem Jahr besonders für die Lerauer Wehr: Nicht der neue Maibaum steht im Mittelpunkt, sondern das Tragkraftspritzenfahrzeug.

Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug fährt unter den Klängen der Roggensteiner Blaskapelle zum Feuerwehrgerätehaus.
von Sieglinde SchärtlProfil
Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug, das am 1. Mai alle zum ersten Mal zu sehen bekamen.
Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (rechts) vor dem Gerätehaus mit dem Maibaum im Hintergrund

Bei der Lerauer Wehr stand anders als in den anderen Ortsteilen nicht das Maibaumaufstellen im Fokus, sondern das Bewundern des neuen Feuerwehrfahrzeugs. Die Feuerwehrleute stellten ihren Maibaum, 25 Meter, mit Hilfe eines Baggers von Vizebürgermeister Karl Liegl neben dem Gerätehaus auf. Eigentlich wäre in diesem Jahr Wieselrieth an der Reihe gewesen, aber wegen des besonderen Ereignisses kam Lerau erneut zum Zug. Dann begann das eigentliche Ereignis: Mit der Roggensteiner Blaskapelle unter der Leitung von Josef Wolfrath fuhr das „Auto-Team“, bestehend aus Kommandant Helmut Kellner, seinem Stellvertreter Albert Krapf, Maschinist Thomas Zitzmann, Thomas Bodensteiner, Johannes Rupprecht und Sebastian Kellner das Fahrzeug vor. Als das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) am Feuerwehrhaus angekommen war, sprach Pfarrer Adam Nieciecki ein kurzes Segensgebet. Die vielen Besucher, darunter auch Nachbarfeuerwehren, Marktgemeindevertreter und die Angehörigen der Wehrleute, konnten es nicht nur außen bewundern, sondern auch den Arbeitsbereich inspizieren. Auch Kreisbrandinspektor Martin Weig und Kreisbrandmeister Christian Demleitner waren bei der kleinen Feierstunde dabei.

Die große Einweihungsfeier mit Fahrzeugsegnung ist am Freitag, 20. September, in Lerau. Zum "Auto-Team" gehörte auch Vorsitzender Peter Schwabl, der mit der Mannschaft und Bürgermeister Anton Kappl am vergangenen Sonntag nach Görlitz gefahren war, um das TSF abzuholen. Nach einer Übernachtung holten sie ihr Fahrzeug bei der Firma Brandschutztechnik ab. Dort war es nach den Wünschen der Lerauer gebaut worden. Das gesamte Team fuhr abwechselnd je ein Stück Richtung Heimat, und über die Landkreisgrenze chauffierte das Gemeindeoberhaupt das TSF, um es in Lerau bis zum Vorführtermin abzustellen.

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