Die Leugaser Dorfwiese ist um einen Treffpunkt reicher. Wo früher Gewächshäuser standen und Gemüse reifte, spielt jetzt eine junge Dorfkinder-Schar. „Mit dem Bau des neuen Kinderspielplatzes inmitten von Leugas folgten wir einem langgehegten Wunsch der jungen Dorfgemeinschaft", eröffnete Bürgermeister Toni Dutz den fertiggestellten Kinderspielplatz in Leugas.
Um die Bitten der Leugaser Eltern erfüllen zu können, musste die Gemeinde rund 25.000 Euro aufwenden. Das Geld sei aber gut angelegt, kommentierte Bürgermeister Dutz den Bau der TÜV-geprüften Spiel-Anlage, die den ortstypischen Namen „Zum Kaswast“ bekam. Das namensgebende, ehemalige Gärtnerei-Anwesen befindet sich in unmittelbarer Nähe des umgestalteten Geländes, das heute der Leugaser Familie Oppl gehört.
Spielturm mit Kletterwand
Errichtet wurde der neue „Kaswast-Spielplatz" von den Mitarbeitern des Wiesauer Bauhofs in Eigenleistung. Die Erd- und Fundamentarbeiten, die Montage der Spielgeräte und das Aufstellen der Zaunanlage dauerten rund zwei Wochen. Freuen können sich die Kinder (ab drei Jahre) auf eine zweisitzige Schaukel mit Gummibrett-Sitzen, Spielturm mit Kletterwand, Sitzgelegenheiten und Rutschbahn.
Edelstahl-Karussell
Ergänzt wird das vom Bauhof regelmäßig betreute Freizeitgelände durch ein Edelstahl-Karussell, eine Stehwippe aus Lärchenholz mit Stoßdämpfung und ein Federwipp-Spielgerät. Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch eine helle Donaukies-Schüttung, die bei einer Mitterteicher Fach-Firma bestellt wurde.
„Zudem haben wir uns für eine Tisch-Bank-Kombination entschieden“, informierte Bürgermeister Toni Dutz über die Möglichkeit, sich generationenübergreifend am „Kaswast-Spielplatz“ zu treffen, um sich auszutauschen. Erhalten bleibt der bereits vorhandene, kleine Sportplatz mit dem Fußball-Tor am Ostrand des Areals.
Auf Bitten einiger Mütter soll noch ein kleines Männchen in Signalfarbe („Street-Buddy“), mit einem Fähnchen in der Hand vor spielenden Kindern warnen. „Der auffällige Hinweis alleine wird aber nicht reichen“, appellierte Bürgermeister Toni Dutz an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer, vor allem beim Spielplatz den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.















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