Dämmerschoppen des CSU-Ortsverbandes Pfaffenhofen

Landrat Reisinger spricht bei Dämmerschoppen CSU Pfaffenhofen über Zukunftsprojekte und den damit verbundenen Schwierigkeiten.

Landrat Richard Reisinger (Mitte) gestaltete seinen Vortrag wie gewohnt mit sehr viel Humor, das brachte ihm die volle Aufmerksamkeit des Publikums in Pfaffenhofen ein.
von Autor JPProfil

Beim politischen Dämmerschoppen des CSU-Ortsverbands Pfaffenhofen, den der Ortsvorsitzende Jürgen Rubenbauer im Gasthaus Schweppermann organisiert hatte, brachte Bürgermeister Stefan Braun die neu gedruckten vier Stimmzettel für die Bürgermeister-, Gemeinderats-, Landrats- und Kreistagswahl als Muster mit, um sie zu zeigen und auf die zahlreichen damit verbundenen Besonderheiten hinzuweisen.

Vor allem der Stimmzettel der Kreistagswahl mit acht Listen und 60 Bewerbern dürfte für den Wähler eine Herausforderung sein, so Braun. Gastredner Landrat Richard Reisinger freute sich, dass die Kastler CSU-Ortsverbände "eine so tolle Mannschaft für die Kommunalwahl" aufgestellt haben, und sprach die Besonderheit an: "Bürgermeister Stefan Braun ist der einzige Bürgermeisterkandidat im Landkreis Amberg-Sulzbach, der keinen Gegenkandidaten hat."

Zur allgemeinen Situation meinte Reisinger, dass es immer schwieriger werde, Zukunftsprojekte, die für den Klimawandel wichtig sind, zu planen und zu bauen, zum Beispiel neue Windräder. "Die Leute sagen mir bei Terminen was sie absolut nicht wollen." Das Floriansprinzip greife nach dem Motto "wir finden das toll und notwendig, aber ja nicht bei uns".

Den öffentlichen Personennahverkehr wolle man weiter ausbauen, eventuell im Stundentakt Fahrten anbieten.

"Trotzdem wird das Auto im ländlichen Raum unverzichtbar sein, auf Jahre hinaus und gleich mit welchem Antrieb", so Reisinger. Abschließend sprach der Landrat noch das ehrenamtliche Engagement der Menschen an, ohne das ein Zusammenleben nicht funktioniere.

Der Landrat forderte Respekt insbesondere gegenüber Polizisten, Sanitätern, Feuerwehrleuten und anderen Rettungskräften, "der in bestimmten Situationen gewaltig fehlt".

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