Gelungener Einstand für den mobilen Skaterpark des Landkreises Amberg-Sulzbach

Nach rund vier Wochen am Premieren-Ort Kastl wandert der mobile Skaterpark der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Amberg-Sulzbach weiter in die Gemeinde Freudenberg.

Der mobile Skaterpark des Landkreises Amberg-Sulzbach hat an seiner ersten Station großen Zuspruch gefunden. Von links die neue Kastler Skatergemeinde mit dem Jugendbeauftragten Jürgen Rubenbauer und Trainer Patrick Jeske.
von Autor JPProfil

Der Jugendbeauftragte des Marktes Kastl, Marktrat Jürgen Rubenbauer, zitiert die Jugendumfrage, die sehr große Resonanz hatte und in der ein Skaterpark unter den Wünschen der Jugendlichen an erster Stelle stand. Deshalb habe er sich besonders gefreut, dass der mobile Skaterpark der Kommunalen Jugendarbeit (Koja) des Landkreises Amberg-Sulzbach zuerst in Kastl aufgebaut wurde.

Mit dem Fahrzeug und der Skater-Ausrüstung kamen die beiden Trainer Patrick Jeske und Adam Krumvein. Vier Workshops an den vergangenen Samstagen waren gut besucht. Für dieses Freizeitangebot machten die Sponsoren - vor allem die Sparkasse Amberg-Sulzbach - sowie die beteiligten Gemeinden und der Landkreis Gelder locker.

Vor allem die Skater-Ausrüstung, die kostenlos von den Jugendlichen ausgeliehen werden konnte, fand großen Anklang. So gab's ein Skateboard, einen Stunt-Scooter, den Helm sowie die Knie-, Ellbogen- und Handgelenksschoner: Sachen, die nicht jeder Kastler Jugendliche zu Hause hat, die aber aus Unfallschutzgründen notwendig. Im kostenlosen Unterricht durch die beiden Betreuer entdeckte so mancher Anfänger seine Leidenschaft fürs Skaten.

Da die mobile Anlage ziemlich unverhofft nach Kastl kam, ließ sie Bürgermeister Stefan Braun am Netto-Parkplatz aufbauen. Wie sich herausstellte, nicht unbedingt der ideale Platz: Die Jugendlichen fühlten sich unter ständiger Publikumsbeobachtung, und mangels Schatten heizte die Sonne, wenn sie denn schien, den Skatern gehörig ein. Auch der raue Teerbelag war nicht ideal.

Falls die Geräte wieder nach Kastl kommen sollten, hat sich Jürgen Rubenbauer vorgenommen, ein schattigeres Plätzchen mit einem feineren Belag dafür zu finden, zum Beispiel beim neuen Bauhof. Dort würden Anfänger bei ihren ersten Skating-Schritten nicht ständig unter Beobachtung stehen. Eine Möglichkeit wäre auch, den Skaterpark in anderen Ortschaften aufzubauen, da auch dort das Interesse groß ist, wie die Jugendumfrage ergeben hat.

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