Polizei fühlt sich in Kastler Klosterburg bereits wohl

Die Kastler Klosterburg wird derzeit zur modernsten Fachhochschule für den öffentlichen Dienst – Fachbereich Polizei – umgebaut. Wie die Markträte in Kastl erfuhren, wird das Gebäude eine Kombination aus Historischem und Modernem sein.

Der Baufortschritt auf der Kastler Klosterburg, die zur modernen Polizeifachhochschule umgebaut wird, ist bereits sichtbar.
von Autor JPProfil

In der Marktgemeinderatssitzung in Kastl war hoher polizeilicher Besuch anwesend, der den Baufortschritt auf der Kastler Klosterburg und die Zukunft der modernsten Fachhochschule für den öffentlichen Dienst – Fachbereich Polizei – erläuterte.

Bürgermeister Stefan Braun konnte dazu den Chef der Polizeihochschulen Bayerns mit Standorten in Fürstenfeldbruck, Sulzbach-Rosenberg und jetzt Kastl, Polizeivizepräsident Ingbert Hoffmann, den Leiter der Polizeifachhochschule Kastl, Polizeidirektor Markus Ixmeier, seine Stellvertreterin Regierungsdirektorin Marion Irlbacher, eine Lauterachtalerin aus Hohenburg, und Polizeihauptkommissar Andreas Aigner, der für den Ausbau der Technik verantwortlich ist, als Fachleute vorstellen.

Ingbert Hoffmann meinte zu Beginn, der Lichtbilderpräsentation, dass die Polizei gern nach Kastl komme und sich hier schon heimisch fühle. Zurzeit würden in Bayern rund 1000 studierende Polizeifachhochschüler ausgebildet, mit steigender Tendenz.

Wertschöpfung vor Ort

Markus Ixmeier betonte, dass die baulichen Fortschritte in der Klosterburg bereits sichtbar seien. Das Gebäude werde "liebevoll restauriert" und für den Hochschulbetrieb hergerichtet. "Die Polizei legt großen Wert auf Wertschöpfung vor Ort. So wäre zum Beispiel eine regionale Verpflegung denkbar." Auch bedankte er sich für das gute Mitspracherecht und die Zusammenarbeit mit Kastl im Zuge der Sanierung.

Marion Irlbacher erläuterte den aktuellen Baufortschritt und betonte, dass das hintere Unterkunftsgebäude (ehemaliges Mädcheninternat) bereits fertiggestellt und bezogen sei. Sie meinte: "Das Gebäude ist ein gelungenes Beispiel für eine Kombination aus Modernem und Historischem. Auch die Außenanlagen mit einem tollen Garten sind hier bereits fertig. Die Studentinnen und Studenten freuen sich besonders über Einzelbäder oder ein Bad für zwei Studierende. Das war nicht Standard in den bisherigen Unterkünften."

Keine "Lichtverschmutzung" mehr

Ingbert Hoffmann merkte an, dass die Klosterburg nach dem Umbau ein wirkliches Schmuckstück sei und dass das bereits fertige Unterkunftsgebäude in Kastl ein Glückgriff für den Lehrbetrieb während der Corona-Pandemie sei, da damit zusätzliche Räume zur Verfügung stünden.

Bürgermeister Stefan Braun sprach noch einen Wunsch der Bevölkerung wegen der „Lichtverschmutzung“ am neuen Parkplatz an, da hier auch nachts das Licht brenne. Hoffmann meinte dazu: "Die Lichtregelung kommt, wenn die neue Schranke für den Parkplatz eingebaut ist." Dann werde es keine "Lichtverschmutzung" mehr geben, weil: "dann geht das Licht nur noch bei Bedarf an". Nach dem aktuellen Zeitplan soll der volle Studienbetrieb auf der Klosterburg 2023 beginnen, hieß es zum Schluss der Inforunde.

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